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Das Glossar - EUREKA
von A bis Z hat
mehr als 1000 Fachbegriffe
und wird regelmässig erweitert.


erstellt von:
Eckart Schnarr
EUREKA*  A bis D
*EUREKA / HEUREKA
EUREKA = englisch, HEUREKA = deutsch, dieser Ausruf "ich hab es gefunden" soll Archimedes von Syrakrus ausgerufen haben, nachdem er beim Baden das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hat. 

> A
AAAAAA
Wohin Abkürzungen führen können, zeigt das nicht ernst gemeinte Beispiel  > "AAAAAA" <
"American Association Against Acronym Abuse Anonymous", diese Abbkürzung könnte für Amerikanische Gesellschaft der anonymeen Akronym stehen.

AA

Acceptance Angle, wird als Akzeptanzwinkel bei der grösstmöglichen Einkopplung im Kern einer Glasfaser bezeichnet. Dieser maximale "Oeffnungswinkel" bestimmt die Einkopplung und Weiterführung des Lichtes im Kern einer Glasfaser.
AAC
Advanced Audio Coding, eine Weiterentwicklung der Tonkodierung. Es ist ein Verfahren zum platzsparenden Speichern von Tondaten. Ursprünglich wurde AAC als Nachfolger für MP3 entwickelt.
AAD
Analog Alignement Disketten, es ist ein Verfahren für die Einstellung von Disketten-
laufwerken mit Hilfe eines Oszilloskops.
aa
a = Attenuator, damping pad, Dämpfer   a = Abzweig / Anschluss
Abzweigdämpfung / Anschlussdämpfung Antennensteckdose
ad
a = Attenuator, damping pad, Dämpfer   d = Durchgang
Durchgangsdämpfung
ae
a = Attenuator, damping pad, Dämpfer   e = Entkopplung
Entkopplungsdämpfung
ar
a = Attenuator, damping pad, Dämpfer   r = Richtung
Richtdämpfung
AAI
Applied Artificial Intelligence, angewandte künstlich Intelligenz.

Abacus                                                                                                                                 Chinesische Rechenmaschine, erfunden vor etwa 3000 Jahren. Diese besteht aus 5 Kugeln für die Werte eins bis vier und 2 Kugeln für den Wert fünf. Der römische Abacus hat die Kugelanzahl noch reduziert und besteht aus vier oder nur einer Kugel. Die Darstellung zeigt den römischen Abacus, welcher so gross wie ein Taschenrechner war!
Im Raum Südostasien wird noch heute ein Rechenbrett aus Perlen genutzt. Es gibt Menschen, welche damit Additionen schneller als mit einer Rechenmaschine oder mit einem Computer lösen.
Abtastrate
Signalwerte werden in gleichen Zeitabständen gemessen. Daraus ergibt sich die Abtastrate.
Absorption
Abschwächung, beim Durchgang von Materie entstehen Verluste, welche z.T. in Wärme umgesetzt werden
Abzweiger
Passives Bauelement, das in einem GA-Verteilsystem die Aufgabe hat, einen Teil des Signals von einer Stammleitung abzuzweigen. Der Pegel des abgezweigten Signals ist
abhängig von der Abzweigdämpfung des Abzweigers. (aa, ar)
ACS
Wird als Access Control System bezeichnet, es ist ein digitales System, welches sicherstellt, dass die Übertragungsdienste nur von berechtigten Personen genutzt werden. Dieses System besteht gewöhnlich aus drei Hauptelementen: der Signal-verschlüsselung, der Kodierung elektronischer "Schlüssel", die der Empfänger benötigt, sowie einem Abonnentenverwaltungssystem, das sicherstellt, dass die berechtigten Empfänger und Abonnenten die verschlüsselten Programme auch tatsächlich sehen können.
AC-3
Audio Coding Nr. 3, eine Norm für die Übertragung von Dolby Digital Mehrkanalton.
ACR
Attenuation to crosstalk ratio, er gibt die Differenz zwischen Nah-Nebensprechdämpfung und Wellendämpfung an. Ein grosser Abstand zeigt eine hohe Systemgüte an.
ADR
Steht für Astra Digitale Radioprogramme. Eine digitale Verbreitung von Hörfunkprogrammen über die ASTRA-Satelliten 1A, 1B, 1C und 1D, die im Tonunterträger von Fernsehprogrammen übertragen werden. Dabei werden je Fernsehkanal max. 12 Stereo- oder 24 Monokanäle übertragen. Das ADR-System steht in Konkurrenz mit anderen Technologien.
AFC
Automatische Frequenzkontrolle. Elektronischer Schaltkreis, der die ungewollten Abweichungen von der Einstellung eines Empfängers korrigiert, um so den Empfang eines Kanals stabil zu halten.
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line, Teilnehmeranschluss mit asymmetrische Bandbreite für den Down- und Upstream.
ADSL
und weiterführende Technologien: ADSL2+,VDSL und VDSL2 für IPTV












ISDN
ADSL
ADSL2+
VDSL
VDSL2
Adware
Eine Softwarebezeichnung, welche zur festgelegten Funktion Werbepopups oder Werbebanner zeigt. Oft lassen solche Werbeeinblendungen sich nicht abschalten und sind selten erwünscht. Es werden oft damit Rückschlüsse über das Nutzungsverhalten gezogen.
AGC
Automatische Gainkontrolle. Ein in Empfängern und Umsetzern verwendete Schaltung, der die Unterschiede in der Intensität der empfangenen Signale ausgleicht, so dass der Ausgangspegel der Signale konstant bleibt.
AJAX
steht für Asynchronus JavaScript and XML und bezeichnet ein Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen einem Server und dem Browser. Diese Funktion ermöglicht, innerhalb einer HTML-Seite eine HTTP-Anfrage durchzuführen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen.
Akkumulator
Wir als Skundärelement bezeichnet, oder auch kurz "Akku" genannt. Ein Akku speichert
elektrische Energie mittels chemische Vorgänge.
Akustik
Ist einmal die Lehre vom Schall, aber auch die Bezeichnung für die Eigenschaften eines Raumes bezüglich Schallerzeugung, Schalldämpfung, Schallzerstreuung, Nachhallzeiten, Reflexionen, Auslöschung und weitere Eigenschaften.
Akustische Rückkopplung
Unerwünschte Rückwirkung eines Lautsprechers durch Luftschall auf ein Mikrofon. Das durch Luftschall entstehende "Heulen und Pfeifen" kann durch eine geeignete Richtcharakteristik des Mikrofons verhindert werden. Es entsteht aber auch durch unglückliche Standorte vom Lautsprecher zum Mikrofon. Elektronisch können Gegenkopplungen die akustische Rückkopplung verhindern.
Akustischer Sumpf
Dieser besteht aus schallschluckende Materialien in Lautsprecherboxen oder, welche an den Wänden von schalltoten Räumen angebracht sind. Durch Resonatoren können
selektive oder breitbandige akustische Sümpfe erzeugt werden. 
Alphastrahlung
Diese ist eine ionisierende Strahlung, welche beim radioaktiven Zerfall auftritt. Alphateilchen haben eine geringe Eindringtiefe, dagegen ist ein durch Einatmung oder Aufnahme mit der Nahrung eingelagertes Alphateilchen sehr schädlich.
ALTAIR 8800
Ist der Nachfolger vom 8008 (1972) und 8080 (1974) und der erste Personal Computer. Der 8800 wurde 1975 als Bausatz verkauft. Entwickelt wurde ALTAIR von Ed Roberts und Forrest M. Mims III. Im ersten Jahr mussten für den Break-Even 200 Bausätze verkauft werden. Bereits am ersten Verkaufstag trafen 200 Bestellungen ein. Im ersten Monat wurden mehrere Tausend ALTAIR 8800 verkauft. Das Gerät verfügte über keine Tastatur noch über einen Bildschirm. Über LED zur Anzeige von Adress- und Datenleitung, sowie über Kippschalter zur bitweisen Programmierung erfolgte die Eingabe. Bill Gates und Paul Allen (Microsoft-Gründer)  rüsteten den ALTAIR mit einem BASIC-Interpreter aus.
Ampère
Es ist die Einheit der elektrischen Stromstärke und wurde nach dem französischen Physiker und Mathematiker Andrè Marie Ampère bezeichnet. Als Grösse wird die Stromstärke bezeichnet, das Einheitszeichen = A und das Formelzeichen = I.
Analog
Ein Übertragungsverfahren, bei dem es (theoretisch) unendliche viele Zustände gibt Eingangsänderung = proportionale oder gegenproportionale Ausgangsänderung und höherer Bandbreitenbedarf, da Kompressionsmöglichkeiten nur begrenzt sind.
ANRS
Automatic Noise Reduction System, eine Zusatzeinrichtung zur automatischen Rauschunterdrückung. Wird bei Audio-, Video- und HF- Verstärker eingesetzt.
Antennengewinn
Er wird in "dB" bezeichnet und ist die logarithmische Differenz zwischen der Antenn-enspannung einer Yagi- Mehrelementantenne gegenüber einem Dipol. Bei einer Satellitenantenne ist es der Gewinn durch den Spiegeldurchmesser zum Dipol im Brennpunkt der Parabolantenne, jedoch ohne die LNC/LNB Verstärkung.
Apache
Es ist ein Webserver, welcher weltweit am meisten eingesetzt wird.
API
Application Programming Interface, einheitliche Software-Schnittstelle für Digital-Receiver, um deren Hardware kompatibel zu unterschiedlichen EPG's diverser Programmanbieter zu gestalten.
Apogäum
Der von der Erde entferntester Punkt einer Umlaufbahn.
Apogäumsmanöver 
Am erdfernsten Punkt, dem Apogäum, wo der Transfer-Orbit den angestrebten GEO berührt, muss die Geschwindigkeit erhöht werden. Mit Hilfe des Apogäumsmotors wird der Satellit nach vorn getrieben, wodurch der niedrigste Punkt der Bahn auf der gegenüberliegenden Nachtseite der Erde angehoben wird. Dies Manöver wird solange wiederholt, bis Apogäum und Perigäum beide auf zirka 36'000 km liegen und der Satellit somit den GEO erreicht hat.
Applikationen
Alle Darstellungen des DVB-Receivers, die über den normalen Empfang von TV- und Radioprogrammen hinausgehen, z.B. elektronische Programmführer (®) EPG, Homeshopping, Homebanking, etc.
Artefakt
Es sind im Bild digitale Darstellungsfehler. Oft treten dabei störende Klötzchenbildung, verursacht durch mangelhaft aufbereitete Videosignale auf. Schnelle Kamerabewegungen, schwache Kamerabefestigungen (Autorennen, Helikopter usw.) sind oft eine weitere Ursache von Artefakt (Klötzchenbildung).
Asbest
Ist ein natürlich vorkommendes faserförmiges mineralisches Silikatmaterial. Es ist unzerstörbar, unvergänglich und unauslöschlich und wird sinngemäss im griechischem so bezeichnet "asbestos". Asbest schädigt extrem durch Einatmung der spitzen Asbest-Nadeln die Lunge und kann schwere Erkrankungen auslösen. In mindestens 3000 Produkten wurde Asbest eingesetzt. In der Elektrotechnik als Wärme- und Hitzeisolation, als elektrische Isolation von Leistungswiderstände, Leistungstransistoren und Dioden usw. Heute werden Ersatzstoffe eingesetzt.
ASI
Steht für Aktor Sensor Interface und wird oft als ASI-Schnittstelle bezeichnet.
Ein ASI-Interface überträgt digitale Transportströme mit Zusatzinformationen. Es ist
eine unidirektionale serielle Verbindung, dabei beträgt die Datenrate immer 270 Mbps. Verschiedene Hersteller können an einer einheitlichen Schnittstelle angeschlossen werden. Im CATV-Bereich findet ASI ein immer grösseres Betätigungsfeld und vereinfacht erheblich die digitalen Übertragungstechnologien.
Ein Beispiel IPTV: V/A auf ASI = Medium = ASI auf V/A
ASTRA
Satellitensystem, das von der Société Européenne des Satellites (SES) aus Luxemburg betrieben wird. Die Astra Familie hat inzwischen folgende Satelliten auf den Orbitpositionen für die Übertragung von analogen und digitalen Radio- und Fernsehsignalen.
19.2° Ost Astra 1B/1C/1E/1F/1G/1H/2C
23.5° Ost Astra 3A
24.2° Ost Astra 1D
28.2° Ost Astra 2A/2B/2D
Da bis spätestens 2010, vielleicht aber schon früher die analoge Übertragung eingestellt werden. Letzte Meldung: Astra (SES) bereitet ein digitales Bezahlfernsehen unter dem Decknamen "Dolphin" vor.
Athermischer Effekt
Sind elektromagnetische Felder, die keine oder nicht messbare Temperaturerhöhung bewirken.
ATM
Asynchonous Transfer Mode, es arbeitet auf Zeilen mit 53 Bytes. Wird vorwiegend in WAN- Anwendungen eingesetzt und ist geeignet für die Übertragung von Telefon-, Video-, Audio- und Datenübertragungen.
Atom
Er setzt sich zusammen aus dem Atomkern und dieser aus Protonen und Neutronen.
Um den Atomkern befindet sich eine oder mehrere Elektronenschalen von kreisenden Elektronen.
Audio
Lateinisch audire = hören "ich höre". Audio bezeichnet ein Verfahren zur Aufnahme, Übertragung, Bearbeitung und Wiedergabe von Sprache, Musik und andere hörbare Töne / Geräusche.
Audio Bandbreite
Charakteristikum des Audio-Zwischenfrequenzbereichs eines Empfängers, dessen Breite sich nach der Modulation (FM-Abweichung) des zu empfangenden Kanals richtet. Die Qualität der Tonwiedergabe kann unter einer nicht angemessenen Audio-Bandbreite empfindlich leiden.
 
Ausleuchtzone eines Satelliten
Das umgrenzte Gebiet auf der Erde auf dem der Satellit zu empfangen ist (Fussabdruck/Footprint)
Auxillary
Ist ein Hilfseingang, zusätzlicher Eingang bei Verstärkern oder ein Reserveeingang.
AV (Audio / Video)
Die Abkürzung für Audio (Tonsignal) und Video (Bildsignal)
AVCHD
Steht für "Advanced Video Codec High Definition". Es ist ein hochauflösendes digitales Aufzeichnungsformat für Camcorder.
Azimut
Ein in Grad ausgedrückter Wert, der den Ausrichtungswinkel einer Antenne in Bezug auf den Norden beschreibt. Zum Beispiel hat der Süden einen Azimut von 180° bezo-gen auf den Norden. Von der Erde aus sind Satelliten quasi an einem bestimmten Punkt unter einem gewissen Höhenwinkel (Elevation) und Längenwinkel (Azimut) zu empfangen.
> B
Backdoors
Als Backdoor resp. Hintertür auf deutsch). Hier wird unter Umgehung der Zugriffsicherung ein Zugriff auf einen Computer erlangt. Dabei ermöglicht ein versteckt laufendes Programm, einem Angreifer ein uneingeschränktes Recht, persönliche Daten eines PC-Nutzers auszuspionieren. Es können Viren oder Würmer auf dem PC-System installiert werden.
BAKOM
Bundesamt für Kommunikation (Schweiz)
BALUN
Balanced/unbalanced, in den meisten Fällen ein Hochfrequenz-Transformator zur Anpassung der Impedanz von symmetrisch auf asymmetrisch oder umgekehrt. Doppellitzenkabel (symmetrisch) auf Koaxialkabel (asymmetrisch).
Bandbreite
HF- mässig wird die Bandbreite in Frequenz (Hz) angegeben. Die Bandbreite ist der Kehrwert aus Wurzel 2 = 0,707. In dB = 0.707 log x 20. Steigt die Bandbreite um 3 dB an, dann liegt der Wert bei Wurzel 2 = 1,414. 1,414 log x 20 = 3 dB. (Spannungs dB)
Bei einer Leistung wird log x 10 gerechnet.
Banner
Sind Werbefläche auf den WWW-Seiten. Es beinhaltet einen Link (Verweis) zur Homepage des Werbenden.
BBI
Broadband Interactive System. Ein von der SES entwickeltes Zweiwege Kommunika-tionssystem via Satellit.
BD
Ist die Abkürzung für "Blu-ray-Disc", weitere Angaben >Blu-ray. 
B-MAC
Übertragungssystem für Satelliten-TV-Verbindungen. Es handelt sich um ein professionelles System, das für den Direktempfang nicht angewendet wird.
Beam
Englisch für "Strahl". Damit ist die Bündelung eines Sendesignals mittels spezieller Antennenkonstruktion gemeint, z.B. mittels eines parabolischen Antennenreflektors.
Je enger diese Bündelung des Öffnungswinkel (0.707) ist, desto stärker wird das Empfangssignal innerhalb der Ausleuchtzone für eine Empfangsregion.
Bekannt sind die Bezeichnungen als "Superbeam" und als "Widebeam".
Betacrypt
Weiterentwickelte Variante des Irdeto-Verschlüsslungssystems.
BER (Bitfehlerrate) 
Bite Error Rate. Bezeichnet die Qualität eines empfangenen demodulierten Digitalsignals. Je niedriger die Rate, desto besser das Signal. Beispiel: eine Fehlerrate von 10 -4 bedeutet ein Fehler auf 10 000 Bits. Ein DVB-Datenstrom besteht aus unzähligen Bits. Die BER gibt das Verhältnis der fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits an. Aufgrund der Fehlerkorrektur des Receivers kann eine gewisse Anzahl an fehlerhaften Bits kompensiert werden. Ist diese Zahl jedoch zu hoch, treten im digitalen TV-Bild die bekannten Klötzchen "Artefakt" auf. Beim digitalen Fernsehen ist nicht der Pegel sondern vielmehr die BER für die Qualität eines Signals ausschlaggebend. Trotz eines ausreichenden Pegels kann die BER zu hoch sein, so dass ein digitales Programm nicht mehr einwandfrei empfangen werden kann.
Binaural
Zweiohrig, die Nutzung beider Ohren zum Hören. Durch die Laufzeit- und Intensitäts-unterschiede ist der Mensch in der Lage die Richtung einer Schallquelle zu orten, wenn der Schall beide Ohren erreicht. Dieser Effekt wird bei der Stereofonie und Ambiofonie genutzt. Die Binaural-Technologie wird auch als zeitversetzte Akustik eingesetzt um spezielle Effekte zu erreichen. 
BIOS
Basic Input Output System, es prüft nach dem Einschalten des Computers seine Baugruppen und lädt danach das Betriebsprogramm.
Bitfehlerrate
Es ist das Verhältnis zwischen den fehlerhaften zu den fehlerfreien empfangenen Bits.
Bitrate
Menge der digitalen Information, die in einer bestimmten Zeit übertragen wird, gemessen in Bits pro Sekunde.
Blackberry
Endgerät, ein von der Firma Research in Motion entwickeltes Verfahren, dass E-Mails automatisch auf mobile Endgeräte übermittelt. 
Blocker
Verhindert den "Schreibzugriff" auf die Smartcard, z. B. die Frei- und Abschaltsignale.
Blitzeinschlag
Ein Blitzeinschlag ist eine mit luftelektrische Entladungen (Blitz und Donner) verbundene komplexe meterologische Erscheinung. Etwa 2000 Gewitter finden ständig auf der Erde statt.
Die Ionisation
Einem Blitzeinschlag geht eine Serie von Vorentladungen voraus.
Dabei entsteht ein Blitzkanal resp. Leitblitz. Durch die Bildung von Runaway-Elektronen entsteht ein elektrisch leitender Kanal "Stossionisation
der Luftmoleküle"
. Kurz bevor die Vorentladung den Erdboden erreicht, geht vom Erdboden eine Fangentladung, welche dunkel-bläulich ist. Diese Vorentladung ist die Voraussetzung der nun folgenden Ionisation der Hauptentladung. Es kommt nun zum Blitz. Das Leuchten des Blitzes wird durch die Bildung von Plasma verursacht. Die Stromstärker einer Hauptentladung beträgt
ca. 20'000 A. Der Potentialunterschiede im Ionisationskanal zwischen Wolke und Erde beträgt etwa 10'000'000 Volt. Der Blitzkanal erhitzt schlagartig den Luftschlauch auf 30'000 °C. Es kommt zur explosionsartigen Luftausdehenung, welche den "Donner" erzeugt. Der Donner hat eine Laufzeit 332 m/s (0 °C). Das Licht "Blitz" ist mit einer Laufzeit von ca. 300'000 km/s) erheblich schneller und bewirkt, dass wir erst den Blitz sehen und danach den Donner hören. Das Grollen des Donners kommt durch den Echo-Effekt der verschiedenen Distanzen zum Blitzkanal.
Blu-ray
Abkürzung "BD". Es handelt sich hier um die neue Disc-Bezeichnung und die Nachfolgerin der DVD "Digital Versatile Disc". Blu-ray-Disc können fünfmal so viele Daten in besserer Qualität speichern als dieses mit der DVD möglich ist.
Bluetooth
Es ist ein offener digitale Standard für drahtlose Daten- und Sprachkommunikation über sehr kurze Entfernungen zwischen Peripheriegeräten und Computern, aber auch zwischen verschiedenen elektronischen Geräten.
BMP
Ist ein Fotoformat und die Abkürzung für Windows Bitmap. Das meistverbreitete Fotoformat ist JPEG "Joint Photographic Experts Group".
BNC
Verbindungsstecker oder Buchse für Koaxialkabel zur Übertragung von Videosignalen von einem Gerät zu einem anderen.
Bogenmass
Ein Winkel wird dezimal oder als Bogenmass angegeben. Die Angaben in Atlanten sind am Gitter oft als Werte in Bogenmass angegeben. Es geht dabei um Angaben von kleiner als ein Grad. Beim Dezimalsystem - die Zahl hinter dem Komma. Ein Grad wird beim Bogenmass in 60 Bogenminuten aufgeteilt. Sollte es genauer sein, wird jede Bogenminute in 60 Bogensekunden aufgeteilt. Beispiel: 7,25 Grad dezimal, entspricht 7 Grad und 15 Bogenminuten. "25*0,6=15".
Boltzmannkonstante
Die Boltzmannkonstante k= 1,38 * 10 EE-23 J/K ist neben dem Planckschen Wirkungsquantum "h" eine zentrale Fundamentalkonstante der Physik. Diese 
Umrechnungskonstante zwischen Temperaturen und thermische Energien umfasst unzählige Diziplinen der Physik. Diese bedeutende Konstante ist benannt nach
Ludwig Boltzmann "österreichischer Physiker und Mathematiker", gilt heute als Wegbereiter der Quantenphysik und Evolutionstheorie, nicht zu verwechselt mit der Boltzmannkonstante von Stefan Boltzmann.
Das weisse Rauschen der Hochfrequenztechnik entsteht zwischen Temperaturen und thermische Energien, so dass folgende Aussagen der Rauschleistung zutreffend sind.
Eine Rauschleistung (Pr) gibt jeder ohmsche Widerstand ab, welche jedoch unabhängig vom Wert des Widerstandes ist. Die Rauschspannungen, die von Widerständen, Schwingkreisen und Transistoren hervorgerufen werden, lassen sich einfach berechnen. Für eine Bandbreite von 1 Hz entsteht eine Rauschleistung nach folgender Gleichung:
Pr   = 4 * k * To * B                Pr = Rauschleistung am Widerstand
k    = Boltzmannkonstante = 1,38 * 10 EE-23 J/K
To  = absolute Temperatur in °Kelvin bei einer Raumtemperatur von 20°C = 293° K.
B    = Bandbreite in Hz
Die Empfindlichkeit resp. Störanfälligkeit eines Systems hängt wesentlich von seinen passiven und aktiven Rauschquellen ab. Es lassen sich zwar Rauschleistungen berechnen - aber wesentlich höhere Rauschquellen entstehen bei Planungsfehler, problematischen Steckverbindungen und fahrlässigen Montagen.
Bootviren
Nicht selten werden Festplatten von Bootsektorviren infiziert. Dabei werden wichtige Daten zum Systemstart überschrieben. Danach kann das Betriebssystem nicht mehr geladen werden.
Bot-Net
Ein fernsteuerbares Netzwerk von PC's versteht man im Internet als Bot-Net. Ein Bot-Net ermöglicht unzählige Computer untereinander zu kommunizieren. Trojaner und/oder Viren übernehmen die Kontrolle über Computer. Die Computer werden infiziert und warten auf Anweisungen. Oft schalten die Computer zu bestimmt Uhrzeiten selbstständig ein, selten wird dabei ein Schaden angerichtet. Das Hauptziel  besteht darin, ein grosses Netzwerk von tausenden und mehr Computer erreichen zu können. Damit werden Bandbreiten erzielt, welche mit einem einzelnen Internetzzugang nicht möglich sind.
Bouquet
Zusammenschluss von Anbietern/Programmen zu einem Programmpaket, das über einen Satellitentransponder übertragen wird. Bis mehr als zehn TV- oder noch mehr Radioprogramme können so auf einer einzigen Trägerfrequenz moduliert werden.
Breitengrad
In Grad ausgedrückte Entfernung zwischen irgendeinem Ort auf der Erde und dem Äquator. Den entsprechenden Wert erhält man aus geographischen Karten. Er ist wichtig für die Berechnung der Elevation und der Deklination bei der Ausrichtung einer festen, drehbaren Antenne oder sphärischen Antenne.
Brennpunkt
Ein zentraler Punkt, an dem die von der Parabolschüssel aufgefangenen Strahlen reflektiert und am stärksten gebündelt werden.
Browser
Engl. Stöberer, Webbrowser das Durchstöbern, schmökern, umsehen im World Wide Web (WWW). Für die Internetnutzung benötigt man ein Browser-Softwareprogramm zum Betrachten der Webseiten. Die gängigen Browser-Computerprogramme sind: Internet-Explorer, Netscape, Firefox, Opera, Linux-KDE, Mozilla.
Brumm
Unerwünschte Frequenzen von 50 Hz oder 100 Hz, die durch Einstreuung aus dem Stromnetz oder durch mangelhafte oder defekte Netzteile verursacht werden.
BUS
Ein Leitungs- oder Verbindungssystem zwischen den Bauteilen eines Computers oder zwischen mehreren Geräten (z.B. Datenbus) Basiskörper eines Satelliten. Im Bus sind alle Systeme des Satelliten untergebracht, die für die Steuerung und Energieerzeugung verantwortlich sind, z.B. Mikroprozessoren oder Sonnenreflektoren.
Button
Es ist eine Schaltfläche auf der Internetseite z.B. für ein neues Thema.
> C
C-Band
Frequenzbband im Bereich von 3.6 bis 4.6 GHz. Das C-Band wird vor allem für Übertragungen über Satelliten mit globalen Ausleuchtzonen, sowie vielfach noch für Satellitenabstrahlungen nach Amerika und von über Asien positionierten Satelliten genutzt. Wegen der geringen Dämpfung bei den tiefen Frequenzen eignet sich dieser
Bereich für die tropischen Gegenden.
CAM
Conditional Access Modul. Ein meist mit Kartenleser ausgestattetes Modul, das zum Entschlüsseln von codiert abgestrahlten Pay-TV-Programmen dient. Für jede Verschlüsslungsnorm, z.B. Irdeto, Viaccess, Seca/Mediaguard, Nagravision, Cryptoworks, Conax und andere, wird ein eigenes CAM benötigt.
Cassegrain
Parabolantenne, die aus der Prime Focus Antenne hervorgegangen ist, der ein Subreflektor hinzugefügt wurde. Einige sphärische Reflektorantennen sind Cassegrain-Typen.
CATV 
Ist eine Abkürzung für Kabelfernsehen und bedeutet "Community Antenna Television".
CCIR
Steht für Comité Consultatif International Radiotélécommunication - internationaler beratender Ausschluss für den Funkdienst. Eine Unterorganisation der UIT, Union internationale des Télécommunications in Genf.  Diese ist auch für Normierungen und für die Herausgabe technischer Empfehlungen zuständig. Dieses Komitee hat die europäische Fernsehnorm mit 625 Zeilen und 50 Halbbilder in der Sekunde, aber auch den Kanalraster, die Trägerfrequenzen und Bandbreiten festgelegt. Die wichtigsten technischen Parameter der CCIR-Norm wurden von einem "Herrn Gerber" erarbeitet, daher bezeichnet man auch diese Norm als "Gerber- Norm".
CD
Compact Disk, ist ein optisch lesbarer Datenträger mit grosser Speicherkapazität.
CE
Communautés Européennes "Europäische Gemeinschaften". Ein Produkt mit der CE- Kennzeichnung besagt, dass es die Anforderungen aller einschlägigen EG-Richtlinien erfüllt.
CENELEC
Comitè Européen de Normalisation Electrotechnique. DasKonzept der Kommunikation-Systeme  basiert auf der europäischen Norm. Die europäischen Normen sind technische Spezifikationen, die von europäischen Normungsorganisationen zur ständigen Anwendung angenommen wurden. Diese Umsetzung bedeutet, dass die betreffenden europäischen Normen in gleicher Weise wie nationale Normen zugänglich gemacht werden und alle im Widerspruch dazu stehenden einzelstaatlichen Normen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zurückgezogen werden müssen.
Cerebro-Karte
Ist eine selektive Abonnementenkarte für die Bezahlfernsehsender und werden im  CI-Schacht der Set-top-Box gesteckt. Hacker können diese Karten programmieren, dass den kostenlosen Empfang von Bezahlfernsehen ermöglicht. Der Verkauf, Besitz und Nutzung der Hackerkarten ist in vielen Ländern verboten! In diesem Bereich fallen auch die sogenannten Emulatoren, Sofcams.
Chat-Bot
Es ist eine Anwendung mit pseudointelligente Software, welche mit dem Anwender dialogorirntiert kommuniziert.
Chatten
Internetteilnehmer können, in sogenannten Chatrooms, Fragen und Antworten mit anderen Teilnehmern in Echtzeit schriftlich austauschen.
CICAM
Ein CICAM-Receiver ist ein DVB- Receiver, die multicryptfähig sind. CICAM vereint in der Begriffsbildung die DVB- Standards Common Interface ("CI") und Conditional Access Modul ("CAM"). CICAM- Receiver werden von allen führenden europäischen Set-Top-Boxen-Herstellern produziert und gelten als alleinig zukunftssichere Set-Top-Boxen. Sie haben die Möglichkeit, über die integrierte gemeinsame Schnittstelle ("CI") diverse Verschlüsselungssysteme (CA- Module) aufzunehmen, die es ermöglichen, mit einer entsprechenden Smartkarte diverse Dienste zu empfangen.
CI / COMMON INTERFACE
Smartcard- System, das den Zugang zu verschlüsselten Angeboten von Pay- TV- Programmen kontrolliert. Conditional Access bedeutet wörtlich übersetzt "bedingter Zugang". Durch dieses spezielle Übertragungssystem wird das übertragene Datensignal nur einer bestimmten Kundengruppe (gegebenenfalls gegen Bezahlung) zugänglich gemacht. Bei den CA- Systemen unterscheidet man zwischen einer embedded (fest eingebauten) CA-Lösung und sogenannten CA- Modulen. Bei der embedded-Lösung befindet sich das CA-System integriert im Receiver, bei der modularen Lösung wird das gewünschte Verschlüsselungssystem in Form eines CA- Moduls (CAM) in den Receiver eingesteckt. Beispiele für in Europa eingesetzte Verschlüsselungssysteme sind IRDETO, VIACCESS, Nagravision, Cryptoworks, Videoguard und CONAX.
Client
Es ist ein Anwender, welche die Dienste eines Servers in Anspruch nimmt.
CMS
"Content-Management-System". Es ist ein Angebot, welche die Inhalte von Internet-, Extranet-, oder weitere Intranetdienstleistungen ohne Programmierung anbieten. 
CNR
Carrier to Noise Ratio, wird auch als C/N bezeichnet und bedeutet ein Signal-Rauschabstand. Bezeichnet wird das Träger Rausch Verhältnis.
Codec
Der Begriff ist ein Kunstword aus >Co-der und >Dec-oder. Ein Coder wandelt Bild- und Tonsignale in Daten um und ein Decoder wandelt die Daten wieder in Signale um. Codec werden auch als Hilfsprogramme bezeichnet mit denen ein Computer arbeitet.
Cookie
Es sind kleine Dateien, welche die von Ihnen besuchte Internetseite auf Ihrem Computer ablegt. Beim nächsten Besuch der Seite dienen die gespeicherten Daten als Erinnerung.
COMBINER
Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang sowie einen integrierten Umsetzer für einen Frequenzbereich. Dadurch kann ein bestimmter Sat-ZF-Bereich auf einen anderen Frequenzbereich umgesetzt werden, wodurch die gesamte Sat-ZF optimal belegt werden kann. Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unterschiedlicher Polarisationsebene und von verschiedenen Satelliten. Es gibt auch Combiner, welche die Einkabelverteilung von terrestrischen und Sat-ZF-Frequenzen ermöglichen.
Conax
Es ist ein Verschlüsselungssystem norwegischer Herkunft für Radio- und Fernseh-programme.
CONDITIONAL ACCESS MODULE (CAM)
Das CAM ist ein steckbarer Einschub (Modul), der die Entschlüsselungselektronik für ein bestimmtes Betriebssystem enthält. Dieses Modul, mit integriertem Kartenleser, wird in den Common Interface Slot (Modulschacht) eines CICAM- Receivers eingeschoben und ermöglicht mit einer gültigen Smart-Card den Empfang von Pay- TV- Dienst. Das CA-Modul ist klassischer Bestandteil des DVB- Multicryptsystem.
CONDITIONAL ACCESS SYSTEM
Verschlüsselungssystem des Bezahl-Fernsehens. Gängige Systeme sind z.B. VIACCESS, SECA, lRDETO, CONAX, CRYPTOWORKS
Cookies
Sind Texte, die von Internetseiten auf dem Computer gespeichert und später abgerufen werden können. Das Programm erkennt automatisch gleiche Besucher und kann ohne Aufforderung Dienste anbieten.
Coulomb
Charles Augustin de Coulomb, war ein französischer Physiker  (1736 -1806) und begründete die Elektro- und die Magnetostatik. Das Coulomb "Einheitszeichen C" ist die abgeleitete Einheit der elektrischen Ladung "Formelzeichen Q".
1 C = 1 A * s
Ein Coulomb ist die Ladungsmenge, die durch den Querschnitt eines Drahtes, in dem ein elektrischer Strom der Stärke von 1 A fliesst und  innerhalb einer Sekunde trans-portiert wird.
CPU
Central Processing Unit, ist das "Gehirn" eines Rechners, steuert den Ablauf von Operationen und erteilt die richtigen Befehle für den Computer, welche er ausführen muss.
CRM
Eine Bezeichnung für "Customer Relationship Management" Funktionen. Es dient der Kundenaquisition, Unterstützung von Vertriebsprozessen und Auftragsabwicklung.
CSC
Carrier Selection Code, ist ein fünfstelliger Code, welcher vor einer Rufnummer gewählt wird. Dieser ermöglicht über einen anderen Fernmelde-Dienst-Anbieter/in (FDA) in das Fest- oder Mobilfunknetz zu telefonieren. Damit kann für jeden Anruf die günstigste Variante (Call by Call) gewählt werden.
Cryptoworks
Es handelt sich hier um ein Verschlüsselungssystem für digitale Radio- und Fernseh-programme. Es war früher ein Tochterunternehmen der Philips, jetzt gehört es der
Irdeto.
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DAB
Digital Audio Broadcasting ist ein digitaler Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Radioprogrammen. DAB ist für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet und umfasst die terrestrische Ausbreitung, aber auch die Verbreitung über Kabelfernsehanlagen und Satellit.
Dämpfung
Verlust von Signalstärke und wird normalerweise in Dezibel (dB) ausgedrückt. Eine Dämpfung tritt in Verbindungskabeln zwischen Antennen und Empfänger auf, sowie auf dem Weg zwischen Sende- und Empfangsantenne. Die Freiraumdämpfung beim Satellitenempfang, wetterabhängige Dämpfungen usw., erreichen sehr hohe Dämpfungswerte. Bei terrestrischen Antennen sind als Dämpfungswerte die Bodenreflexionen und Höhenfunktionen von Bedeutung.
Dämpfungsentzerrung (Kabel)
sehen Sie unter Equalizer (EQ)
Dark Copper
Physische symmetrische Kupferleitungen im Basisband zum Teilnehmer
Dark Fiber
Physische Glasfaserleitungen im Basisband zum Teilnehmer
Datenbank
Diese speichert und verwaltet grosse Datenmengen. Es erlaubt flexible Zugriffe, erweiterte Funktionalität mit Voltestsuche usw.
Datenrate
Übertragungsrate z.B. eines Internetanschlusses gemessen in Kilobit oder Megabit pro Sekunde "kbit/s, Mbit/s".
Bachten Sie dazu die IFAC-Webseite "Internet Fernsehen unter digitale Videostandards"
dB
(dezi Bel), logarithmisches Verhältnismass in der Nachrichtentechnik.
Das Dezibel (dB) wurde nach Alexander Bell benannt. Das Dezibel ist ein Hinweis, dass der Zahlenwert das Zehnfache des dekatischen Logarithmus eines Verhältnisses ist. Der Wert gibt das Verhältnis zweier Grössen nicht direkt an, sondern logarithmiert. Man beachte, dass das Dezibel bzw. Bel genauso wie Prozent dimensionslos ist.
Falls ein fester Bezugswert gegeben ist, kann der Signalpegel wie folgt bezeichnet werden:
dBV, dBmV, dBµV (für Spannung)
dBm (für Leistung)
dBSPL (bei Schalldruck)
dBµV, dBmV
(Spannung) 20 x log (U1/U2),
dBm
(Leistung) 10 x log (P1/P2),
DE-CIX
Bezeichnet "Deutsche Commercial Internet Exchange" - ist ein Internet Knoten in Frankfurt am Main. Der Datendurchsatz war im März 2007 = 133 Gbps.
DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunications, ist ein einheitlicher europäischer Standard für die digitale schnurlose Telefonie, mit kleiner Reichweite max. 50 Meter im Haus und max. 200 Meter im sichtbaren Gelände.
Decoder
Gerät zum Empfang verschlüsselter Signale und Programme
DDR
Double Data Rate, bei diesem RAM-Speicherbaustein werden pro Takt zwei Informationen übertragen.
Defragmentierung
Wenn ein Computer etwas speichern soll, wird nicht geprüft, an welcher Stelle der Festplatte die Daten abgelegt werden. Auf der Festplatte  wird die erste freie Stelle zur Datenablage  genutzt, dabei ist es egal wie gross oder klein die Daten sind. Werden später die Daten aufgerufen muss der Lesekopf der Festplatte hin- und herspringen um die einzelnen Daten auf der Platte zusammen zu suchen. Das Suchen der Daten benötigt Zeit, die Programme werden langsamer. Die Defragmentierung "Defrag" ist ein Programm zur Neuordnung der Festplattenstruktur. Diese Reorganisation des Dateisystems bewirkt einen beschleunigten Dateizugriff. Es werden zusammenhängende Dateibereich gesucht und abgespeichert, dabei werden durch Löschungen Daten-Speicherlücken beseitigt.
Deklination
Ausdruck für den Korrekturwinkel der Elevation einer Parabolantenne, abhängig vom Breitengrad des Empfangsstandortes. Die Einstellung der Deklination ist bei der Montage von drehbaren Antennenanlagen und Multifeedantennen wichtig. Beachten Sie dazu den interessanten Link: www.dishpointer.com
DFB - Laser
Distributed Feed Back. Das Prinzip eine Laserdiode, welche wie ein Kantenemitter aufgebaut ist. Der Resonator, ein Bragg-Gitter, ist quergeriffelt. Die erzeugten stehenden Wellen im Resonator bezeichnet man als Moden. Zur Abstrahlrichtung können diese Moden längs (erwünscht) oder quer (nicht erwünscht) gerichtet sein.
Wird nun das Bragg-Gitter in die aktive Zone implementiert, bilden sich kleine Unterresonatoren, so dass die Rückkopplungsvorgänge sich verteilen. Damit werden Queranteile fast vollständig unterdrückt.  Die Braggwellenlänge erfährt damit die höchste Schwellenverstärkung.
Das Einbringen eines λ/4- Sprunges in das Riffelprofil unterdrück die quer Moden vollständig. DFB- Sender werden für die Wellenlängen 1310 und 1550nm hergestellt. In der Kabelfernsehtechnik kann der gesamte Hochfrequenzbereich von 5 bis 862 MHz optisch umgewandelt werde.
Dialer
to dial = wählen, über eine bestimmte Telefonnummer wird der PC mit einem Internet-server verbunden. Kostenpflichtige Mehrwertdienste können über sogenannte Dialer Einwählprogramme vermarktet werden. Sind Dialerprogramme ohne Wissen des Benutzers im PC installiert enstehen möglicherweise hohe Verbindungskosten.
Dialer- Blocker
Ist oft ein Hardware-Schutz gegenüber unerwünschte Dialer-Einwahlen. Ein solcher Blocker wird zwischen Modem und Telefonanschluss geschalten.
Dielektrikum
Ist elektrisch ein nichtleitender Stoff, durch den ein elektrisches Feld fliesst. Eine grössere Materialdielektrizitästzahl vergrösster die Kapazität eines Kondesators.
Digital
Ist abgeleitet durch das lateinischen Wort "digitus" (Finger, Ziffer). Das digitale Signalübertragungsverfahren wird die analoge Technologie ersetzen. Die Signale werden in binären Zahlencode (0 und 1) umgewandelt und so gesendet. Ein Verfahren das empfängerseitig zwei Zustände kennt = Funktion oder Nichtfunktion.
DigiCipher
In den USA angewandtes Verfahren der digitalen Übertragung. Entwickelt durch General Instruments.
Dipolantennen
Aus einem Parallelschwingkreis kann eine Dipolantenne abgeleitet werden, dabei werden die Kondensatorplatten nach aussen gedreht. Das Beispiel zeigt die vertikale Polarisation der Dipolantenne, wird die Darstellung um 90° gedreht entsteht die horizontale Polarisation. Eine Dipolantenne strahlt ein elektromagnetisches Feld ab. Die blauen Feldlinien bilden das elektrische Feld (E-Feld) und ist die Aussage der Polarisation gegenüber der Erdoberfläche. Es sind weitere Polarisationen bekannt, wie: linear horizontal, linear vertikal, zirkulare Polarisation diese auch linksdrehend oder rechtsdrehend. Das magnetische Feld wird durch die roten Linien dargestellt. Die optimale Abstrahlung der Antennen ist dann gegeben, wenn diese auf Wellenlänge (Lampda) oder Teile (1/4, 1/2, 1/1) abgestimmt ist. Dipolantennen können offen oder geschlossen aufgebaut sein. Der Gewinn einer Dipolantenne kann durch Reflektoren oder Direktoren gesteigert werden.
DiSEqC
Abkürzung für "Digital Satellite Equipment Control" entwickelt von Philips für Eutelsat. Digitales Steuerungssystem, das im Gegensatz zu den bisherigen analogen Steuersignalen (14/18 Volt und 22 kHz) eine viel grössere Anzahl Schaltmöglichkeiten zur Steuerung und Überwachung von Ausrüstungsgegenständen einer Empfangsanlage anbietet. (In erster Linie für Einzelanlagen entwickelt)
Discret
Verschlüsselungssystem, dass aus lizenzrechtlichen Gründen zum Beispiel. für die Verschlüsselung von Sportveranstaltungen verwendet (analog aber auch digital).
Dishpointer
Mit dem Dishpointer von Google Earth können weltweit Satellitenpositionen sicher und schnell gefunden werden. Es werden nicht nur Positionslinien angezeigt, für die Einstellung von Azimut und Elevation sind korrekte Zahlenwerte vorhanden. Weitere Angaben ist der Footprint und der LNB-Tilt. Link: www.dishpointer.com
Dispersion
Eine Dispersion führt zur zeitlichen Verbreiterung von Lichtimpulsen in Glasfaserlei-tungen (Verzerrungen). Es entstehen Moden-, Material- und Wellendispersion. Dispersionen begrenzen die Kanalanzahl und Längen der Glasfaser. Zur Kompensation muss die Glasfaser "dispersionsmässig geschoben" werden.
DivX Codec
Codec= Komprimierungsalgorithmus ermöglicht das Internernetfernsehen "IPTV" in Verbindung mit der bereits hohen Kompression von "MPEG4".
DLNA
Digital Living Network Alliance, ist ein Standard für die Vernetzung im Heimbereich. DLNA wurde 2003 von Anbietern, der PC- und Mobilfunk-Industrie gegründet.
DLP
Steht für Digital Light Processing und wird für Projektoren und Rückprojektions-Fernsehgeräten eingesetzt. Das zentrale Element der DLP-Technologie ist eine Trägerplatte, auf der extrem kleine, bewegliche Spiegel vorhanden sind. Diese projizieren das Bild. Wird ein Spiegel weggeklappt, ist das Bild an dieser Stelle
maximal schwarz. Dadurch entstehen kontrastreiche und farbintensive Bilder.
D-Mac
Übertragung, bei der Ton, Helligkeit und Farbe eines TV-Signals im Multiplexverfahren gesendet werden. Es können bis zu acht Audiokanälen übertragen werden. Wird noch von skandinavischen TV-Anstalten verwendet hat aber heute keine Bedeutung mehr. Wird zunehmend durch "MPEG" abgelöst.
D2-Mac
Ging aus dem "D2-Mac" System hervor. Hat geringere Videobandbreite und nur vier Audiokanäle. Wird noch von skandinavischen TV-Anstalten verwendet hat aber heute keine Bedeutung mehr. Wird zunehmend durch "MPEG" abgelöst.
DMB
Digital Multimedia Broadcasting, ist ein Radiostandard zu Verbreitung audiovisueller Inhalte auf mobile Empfänger, steht mit DVB-H in Konkurrenz.
DMT
Discrete Multitone Transmission, es ist das Modulationsverfahren für ADSL und codiert für Daten die Bitinformation bis zu 255 Trägerfrequenzen, diese haben jeweils eine Bandbreite von 4,3125 kHz.
D-Netz
Es ist ein Funktelefonnetz mit mehrdienstfähigen Übertragungen von Sprache, Text und Daten. Es arbeitet im Frequenzbereich von 900 MHz und ist zellular aufgebaut mit grenzüberschreitenden Möglichkeiten. Das D-Netz (Natel D) basiert auf dem europä-ischen GSM-Standard. Vorläufer waren A-Netz, B-Netz und C-Netz.
DNS
Domain Name System, es ist eine verteilte Datenbank, welche den Namensraum im Internet verwaltet und ist eines der wichtigsten Dienste im Internet. Die Umsetzung von Internetadressen in die zugehörige IP-Adresse ist die wichtigste Aufgabe.
DOCSIS
Bedeutet "Data Over Cable Service Interface Specification". Wurde 1997 entwickelt
und ist eine Spezifikation für Schnittstellen von Kabelmodems und dazugehörigen Peripheriegeräten, die von der ITU im März 1998 ratifiziert wurde. DOCSIS spezifiziert
für die Internetübertragung gemäss "TCP/IP" im Down- und Upstream die Daten-
transferraten und den Frequenzbereich.
DOCSIS Versionen und Varianten:
Multimedia Cable Network System (MCNS) - eine DOCSIS- Vorläuferspezifikation
DOCSIS 1.0
DOCSIS 1.0+
DOCSIS 1.1
DOCSIS 1.2 (Terayon)
DOCSIS 2.0
Euro-DOCSIS seit 1999
DOCSIS 3.0 Einfürung ab 2007
Dolby Digital 5.1
Ein digitales Surround-Verfahren mit fünf Lautsprechern zuzüglich ein Subwoofer. Es besteht aus zwei Frontkanälen, ein Center, ein Subwoofer und zwei Surround-Kanäle.
Dolphin
Ist (war) der Deckname für eine digitale Sendeplattform, welche in ein Bezahlfernsehen
von SES Astra für die digitale Programmverschlüsselung enden soll. Das Vorhaben "Dolphin" der SES verursachte erhebliche Proteste und wurde zurückgestellt.
Domain
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist eine Adresse, über das ein Internetangebot abrufbar ist. Beispiel: ifac.ch
Dosimeter
Es ist ein Messgerät zur Bestimmung der Dosis einer ionisierenden Strahlung.
Downlink
Übertragungsstrecke vom Satelliten zur Empfangsantenne auf der Erde.
Download
Bedeutet Herunterladen, und ist eine Datenübertragung vom Internet zum User.
Downstream
Bedeutet flussabwärts, somit besagt >upstream=flussaufwärts. Der Downstream kommt von der Qelle und fliesst zur Senke. Die Quelle produziert und die Senke verbraucht.
Double-Feed-Empfang
Spezialfall des "Multifeed-Empfangs" mit zwei LNC's an einer Satellitenantenne. Wird auch als schielender Empfang bezeichnet, da eines oder beide LNC's seitlich auf den Brennpunkt der Satellitenschüssel schielen.
DPCM
Bei aufeinanderfolgenden ähnlichen Bildinhalten wird bei diesem Verfahren nur die Differenz-Information übertragen.
DRM
Digital Rights Management, ist ein Kopierschutz und regelt wie viele PC's eine Musikdatei überspielen dürfen, aber auch die Anzahl Musikabspielgeräte und Anzahl der gebrannten CD's.
DSL
Digital Subscriber Line überträgt Daten, es ist ein Breitband-Internetzugang über das Telefonnetz. Bei DSL wirken ein verbessertes Modulationsverfahren und damit die Nutzung grösserer Bandbreiten. DSL, ADSL, VDSL, und VDSL2 sind gegenüber SDSL unsymmetrisch.
DSR (veraltetes System)
Digitales-Satelliten-Radio vom Kopernikussatelliten war auf dem Kabel der meisten Kabelfernsehanlagen vorhanden. Qualitativ hochwertiges Radio, aber erfolglos, da der Bandbreitenbedarf viel zu hoch war. Wurde Ende 1999 eingestellt.
DTX
Discontinuous Transmission, damit wird ein zeitlich eingeschränkter Sendemodus während der Sprechpausen bezeichnet.
Dual-LNC
Konverter für Gemeinschaftsantennen mit getrenntem Ausgang für horizontale und vertikale Polarisation entweder im Unterband oder im Oberband.
Dual-Band-LNC
Konverter zum Empfang der Frequenzbereiche 10,95 bis 11,7 und 12,5 bis 12,75 GHz.
Duplex
Es ist ein Verfahren in beiden Richtungen über zwei Leitungen oder Multiplexverfahren.
Weitere Verfahren:
Halbduplex = abwechselnd gesendet und empfangen, auch als Ping-Pong-Verfahren  bezeichnet.
Vollduplex = Verfahren gleichzeitig Senden und Empfangen.
Simplexverfahren = einfache Übertragungsart nur in einer einzigen Senderichtung.
DVB
Digital Video Broadcast, Europäischer MPEG-Standard. Unter Zufügung eines weiteren Buchstabens (DVB-S = Satellit, DVB-T = terrestrisch, DVB-C = Cabel und DVB-H = Handheld) wird auf die Art der Übertragung hingewiesen.
DVB-C2
Mit DVB-C2  kann die Übertragungseffiziens in CATV-Netzen bis zu 50 % gesteigert werden. Die Einführung des neuen Übertragungsstandards ist ab 2009 vorgesehen und soll DVB-C ersetzen.
DVD
Steht für "Digital Versatile Disc". Die DVD wird durch die Blu-ray-Disc "BD" ersetzt.
DX
Kurzwellenverbindungen der Funkamateure über Kontinente. DXen, das Aufspüren von Programmen über SAT-Transpondern oder allgemeine Radioprogrammsuche entfernter Sender.
Dynamische Nichtlinearitäten
Man versteht darunter strom- und spannungsanhängige Reaktanzen in den Halbleitern. Diese entstehen in Folge der Wechselwirkungen der Elektronen und Photonen.
Dynamische Webseite
Eine Webseite, welche nicht direkt als HTML-Quellcode abgelegt ist.

Fortsetzung  > Glossar - EUREKA von E bis G

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