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Das Glossar - EUREKA
von A bis Z hat
mehr als 1000 Fachbegriffe
und wird regelmässig erweitert.


erstellt von:
Eckart Schnarr
EUREKA  E bis G
> E
ECM (1)
Entitlement Control Message, Kontrollinformation zur Entschlüsselung von Signalen, zugeschnitten auf den Empfänger.
ECM (2)
Error Correction Mode > Fehlerkorrekturmodus
Edelgas
Im Periodensystem bezeichnen die Elemente der 8. Gruppe, wie z.B. Argon, Helium, Neon, Krypton, Radom und Xenon, dass es Edelgase sind.
EDTV
Extended Definition Television, Übertragung nach ITU R-601 mit einer Datenrate zwischen 6 und 8 Mbit/s.
EDFA
Erbium-Doped-Fiber-Amplifier, ist ein Glasfaser-Verstärker und besteht aus einer Pumplichquelle, einem optischen Koppler, einer erbiumdotierten Faser ca. 50m und einem optischen Bandpassfilter. Die Kernfunktion des EDFA ist Monomode- oder Einmodenfaser mit einem erbium dotierten Kern. Erbium absorbiert Licht der Welennlängen 530, 670, 800, 980 und 1470 bis 1500 nm. Mit diesen Wellenlängen kann die Faser gepumpt werden. EDFA verstärken Photonen - haben niedriges Rauschen, hohe Verstärkung und hohe Ausgangsleistung. Ab 10 km Faserlängen entstehen durch den EDFA Verzerrungen, welche kompensiert werden müssen.
EHF           
extrem hohe Frequenz von 3 GHz bis 30 GHz (Bereich der Satellitenfrequenzen)
EICAR
European Institut for Computer Antivirus Research entwickelte die "EICAR-Testdatei", ein Testmuster mit dessen Hilfe die Leistungen von Antivirenprogramme geprüft werden. Die EICAR-Testdatei besteht aus 68 Zeichen mit einer "COM" Dateiendung, welche von allen Virenscanner erkannt werden sollte.
EIRP
Equivalent lsotropical Radiated Power = effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Wird in dbW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.
Elektrode
Eine Elektrode ermöglicht einen Ladungsaustausch in festen z.B. "Halbleiter" und flüssigen z.B. "Akku" Körpern und im Vakuum z.B. "Elektronenröhre".
Elektron
Ein leichtes Elementarteilchen das elektrisch negativ geladen ist und den Atomkern umkreist.
Elevation
Neigungswinkel oder Erhebungswinkel einer Satellitenantenne nach oben in den "Himmel". Gegensatz dazu ist Azimut
E-Mail
Electronic Mail, eine elektronische Post, briefähnlicher Internetdienst für Textnach-richten, Bilder, Zeichnungen und weitere Daten.
Embedded
Ein CA-Modul kann einmal frei im Handel erworben werden, aber auch fest in einem Receiver eingebaut sein. In diesem Fall spricht man von einem embedded (englisch für „eingebettet“) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard ist z.B. nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul innerhalb eines Receivers erhältlich.
EMM
Entitlement Management Message, gezielte Schaltung einzelner Decoder.
Empfindlichkeit
Es ist die am Eingang eines Empfängers benötigte Spannung, um am Ausgang einen bestimmten Pegel zu erzeugen, z.B. ab welche Eingangsspannung ist der Empfang am Ausgang ohne Störungen.
EMV
Elektro Magnetische Verträglichkeit. Beschreibt die Einwirkung elektronischer Geräte und Anlagen auf andere Geräte und Anlagen. Ab 1.1.1966 muss jedes Gerät ein CE-
Prüfzeichen tragen, das die Einhaltung der EMV gewährleistet. Die Störeinstrahlung kann galvanisch über Leitungen, kapazitiv, magnetisch oder elektromagnetisch über Antennen erfolgen.
EN
Europäische Norm, European Standards. 
EPG
Electronic Program Guide, elektronischer Programmführer zur einfacheren Navigation durch die imense und unüberschaubare Vielfalt digitaler Programme als OSD (On Screen Display) meist auf Basis der Si-Daten.
Epitaxie
Ist eine Methode zur Herstellung dünner einkristalliner Halbleiterschichten.
Equalizer (EQ)
to equalize = angleichen, Entzerrer, Dämpfungsentzerrer, Kabelentzerrer, zum Ausgleich frequenzabhängiger Kabeldämpfung, Schräglage im jeweiligen Frquenzbereich korrigierbar, wird in Koaxialkabelnetze eingesetzt. Differenz in dB zwischen zwei Frequenzen = dB-Wert vom Equalizer.
Erdeinfang
Die Infrarotsensoren auf der "Bauchseite" des Satelliten erfassen die Erde bei einer etwa 300 Kelvin entsprechenden Wellenlänge. Sobald die Erde in das Gesichtsfeld des Sensors eintritt, halten Regelkreise den Satelliten zur Erde hin ausgerichtet.
ERP
Wird als Equivalent radiated power bezeichnet. Es ist die einer Antenne zugeführte Senderleistung, welche sich mit dem Antennengewinn gegenüber einem Halbwellendipol multipliziert.
ES
Elementary Stream, codierter Datenstrom für Audio und Video.
ETHERNET
Der Name Ethernet ist ein Kunstgefüge aus Äther und Netz und besagt, dass jedes Computersystem durch diese Technologie unterstützt wird. Die Firma Xerox startete 1972 in Pala Alto verschiedene Experimente mit Vorläufer des heutigen Ethernets. Dieser Vorläufer wurde als Alto Aloah Network bezeichnet und der Öffentlichkeit 1976 vorgestellt. Eine Gruppe von Ingenieuren entwickelte 1980 auf dieser Basis die erste Spezifikation von Ethernet V 1.0. Es ist eine rahmenbasierte Computer-Vernetzungs-technologie für lokale Netze (LANs). Diese definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht sowie Paketformate und Protokolle für die Steuerung des Medienzugriffs (Media Access Controll >MAC) / eine Sicherungsschicht des OSI-Modells.
ETSI              
European Telecommunications Standards Institute
Euler Leonhard
Wurde 15. April 1707 in Basel geboren, veröffentlichte
866 Publikationen. Ein grosser Teil der heutigen mathematischen Symbolik geht auf Leonhard Euler zurück. Bedeutend sind seine Kreiseltheorien, Wellentheorie, optische Linsen, Farbfehler und andere zukunftsweisenden Abhandlungen. Er ist präsent sowohl in der Kommunikation aber auch in kosmologischen Theorien. Seine Untersuchungen zur Zahlentheorie bilden
die Grundlage für die digitalen Übertragungen und Verschlüsselungen im Fernseh- und Computerbereich. Ohne die mathematischen Arbeiten und Grundlagen von Leonhard Euler wäre eine Codierung und Decodierung für den Internetbetrieb gar nicht möglich. Seine Anleitung zur Algebra gehört noch heute als beste Einführung.
                                                                           > "300 Jahre -  Leonhard Euler"
EUREKA / HEUREKA
EUREKA = englisch, HEUREKA = deutsch, dieser Ausruf "ich hab es gefunden" soll Archimedes von Syrakrus ausgerufen haben, nachdem er beim Baden das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hat. 
EUREKA
European Research Coordination Agencey - ist die europàische Behörde zur Koordination der Forschung. EUREKA ist ein europäisches Netzwerk für anwendungsorientierte und grenzüberschreitende Forschung, das 1985 auf Initiative der EG-Forschungsminister ins Leben gerufen wurde. Derzeit sind 36 Staaten Vollmitglied.
Eutelsat
Dieser europäische Satellitenbetreiber besitzt im All eine grosse Anzahl von Satelliten die unzählige Radio- und Fernsehprogramme übertragen. Die Hotbird-Satelliten sind eines der wichtigsten Satelliten und befinden sich auf 13° Ost. Das Gegenstück zu
den ASTRA-Satelliten
Exponentialtrichter
Es ist eine trichterförmige Schallführung, mit der hohe Lautstärken erzielt werden.
Beispiele: der Druckkammer-Lautsprecher, Musikinstrumente spez. Blechblas-instrumente.
Extranet
Nutzt die gleichen Techniken wie das Intranet (u.a.TCP/IP, UDP) Das Extranet kann über Schutzmechanismen an das Internet angeschlossen oder ein vollkommen separates privates Netz sein, welches nur durch eine separate Standleitung oder Einwahl erreichbar ist. Häufig anzutreffen sind Virtual Private Networks (VPN), welche private Verbindung über ein öffentliches Netz tunneln.
Zur Sicherung der Verbindung können verschiedene Verschlüsselungsmethoden verwendet werden.  > (Lesen Sie dazu: Internet und Intranet)
> F
Fabry-Perot (FP)
Ist ein Halbleiterlaser. Der FP- Halbleiterverstärker arbeitet nur in einem spektral schmalen Bereich z. B. von 1310nm. Problematisch bei Halbleiterverstärkern ist 
das zusätzliche Rauschen durch spontane Emission und das Sättigungsrauschen durch Nutzung höherer Bandbreiten. Es bestehen zwei Möglichkeiten das FP- Rauschen zu reduzieren:
Durch Vorspannung des FP- Halbleiters über einen konstanten HF-Oszillators.
Durch Verhinderung der ausgangsseitigen spontanen Emission. Der FP- Laser wird ausgangsseitig isoliert (der isolierte Fabry-Perot).
Fading (Schwund)
Fading, welches durch die Überlagerung verschiedener Ausbreitungsphänomene an terrestrischen Objekten auftritt, wird als Slow-, Long-Term- oder Longnormal-Fading bezeichnet und jenes, das aufgrund der verwendeten Frequenz auftritt, wird als Fast-, Short-Term- oder Rayleigh-Fading bezeichnet, dies geschieht aufgrund des Mehrwegempfangs und des Dopplereffekts Empfangseinbrüche bei Fast Fading treten periodisch in den Abständen von ungefähr λ/2 auf. Somit sind Signaleinbrüche des Fast Fadings immer von der verwendeten Frequenz abhängig.
FAQ
Frequently Asked Questions, häufig gestellte Frage (HGF). Eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema. Auch als FAQ-Liste oder Glossar bezeichnet.
Faraday
Michael Faraday war ein englischer Physiker, er entdeckte die Grundlagen der elektromagnetischen Induktion, Faraday konstruierte 1831 den ersten Dynamo und erstellte 1832 die Grundgesetze der Elektrolyse"Faradaysche Gesetze". 1845 entdeckte er den "Faraday-Effekt". Faraday zeigte, dass eine Ladung nur an der Aussenseite eines geladenen Leiters fliessen kann. Die äussere Ladung hat keinen Einfluss auf ein Objekt im inneren eines geschlossenen Körpers. Der Abschirmeffekt von aussen nach innen wird auch als "Faradayischer Käfig" bezeichnet. Faraday entwickelte rostfreie Stahllegierungen und die Gasverflüssigung unter Druck. Die Einheit Farad für die Kapazität eines Kondensators ist nach ihm benannt worden.
1 Farad = 1 Coulomb pro Volt = 1 Ampere mal Sekunde pro Volt - damit ehren wir auch heute noch drei Wissenschaftler der Elektrotechnik und Physik.
Farbtemperatur
Ist die Temperatur einer Lichtquelle, welche ein schwarzer Körper haben müsste, damit dessen Licht denselben Eindruck erweckt wie die tatsächliche Lichtquelle.
Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin (K) gemessen.
Halogenlampe                                       3000 K
Xenon-Lampe                                        4700 K
Warmweiss                                          unter 3300 K
Neutralweiss                                         3300 bis 5000 K
Tageslichtweiss                                     über 5000 K
Klares blaues, nördliches Himmelslicht   15000 bis 27000 K
FTA
Free to Air, es sind frei empfangbare, also unverschlüsselte Programme, welche verbreitet werden.
FDM
Engl. Abkürzung für Frequency Divion Multplexing. Übertragungssystem, das es ermöglicht, tausende von Telefongesprächen auf einem Transponder zu übertragen.
FEC
Forward Error Correction: Digitalen Signalen werden Daten zur Fehlerkorrektur beigefügt. Ziel dieser Fehlerkorrektur ist es, typische Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, zu erkennen und zu korrigieren. Dadurch ist auch bei schlechtem Wetter ein störungsfreier Empfang realisierbar.
Feedhorn
Element im Brennpunkt des Parabolspiegels, das die grösstmögliche Menge von Signalen vom Satelliten sammelt, die dann vom Parabolspiegel zum Brennpunkt reflektiert werden.Der Parabolspiegel bewirkt einen kleinen Öffnungswinkel und verhindert damit, dass seitliche Einstrahlungen aber auch Einstrahlungen von hinten
das Nutzsignal stören. LNC / LNB werden auch als Feed oder Strahler bezeichnet.
Feldstärkemessgerät
Ein von den Fachleuten benutztes Instrument zum Messen der Feldstärke eines
Radio- oder TV-Kanals. Das gleiche Messgerät wird eingesetzt für die exakte Ausrichtung der Antenne, damit die maximale Feldstärke erreicht wird. Mit diesem Messgerät werden auch die Signalpegel bei den Anschlüssen von Gemeinschafts-anlagen überprüft.
File
Ist eine Ansammlung von zusammengehörigen Daten. Der Datensatz ist das Grundelement einer Datei. Jede Datei erhält einen Namen.
Firewall
Ist im Prinzp ein Filter, der nach definierten Regeln den Zugriff zum und vom Rechner überwacht. Der Schutz des Systems kann demnach nur so gut sein, wie die Regeln, welche aufgestellt wurden.
Firewire
Auch als i-Link oder IEEE-1394 bezeichnet. Es steht für eine verlustfreie PC-Anschluss-bezeichnung von Audio- und Videodaten.
Firmware
Es sind Systeme aber auch Anwenderprogramme eines Computers, welche fest in einem PC eingebaut sind z.B. als ROM-Speicher. Firmware findet man aber auch in Fernsehgeräten, Set top Boxen, Computersysteme, Haushaltsgeräte, DVD-Brennern, MODEM, WLAN, Automobilbau (ESP, ABS, ACC, Airbags, Motorsteuerung, Einparkhilfen, Tacho, Radio usw.)
FITL
Fiber in the Loop, Glasfaser im Ortsanschlussnetz. Die weiteren Endpunkte einer Glasfaserstrecke entsprechen: FTTB, FTTC, FTTD, FTTH, FTTP. (Glossar beachten)
Fischen (Spikes)
Bildstörungen einer Amplitudenmodulation beim Satellitenempfang. Kleine schwarze oder weisse, fast fischförmige horizontale Sprenkel. Mögliche Ursachen: falsche Ausrichtung des Parabolspiegels, wetterbedingte Störungen, keine Reserven der Satellitenantenne, schlechte Signalverarbeitung im Sat-Receiver oder verstellte Empfangsfrequenz. Fischen sind beim digitalen Empfang nicht vorhanden, hier kommt es zu "Klötzchenbildung z.T. auch zu stehende Bilder" danach wird der Empfang plötzlich unterbrochen.
Flash
Ist ein vektororientiertes Programm der Firma Macromedia, es dient der Entwicklung multimedialer Webanwendungen. Für das Abspielen von integrierte Flash-Filme auf einer Website, wird ein Flash-Plug-In Programm benötigt.
FLAC
Steht für Free Lossless Audio Codec. FLAC speichert Töne und Musik ohne Qualitätsverluste Der Codes halbiert etwa die Dateigrösse unkromprimmierte Aufnahmen.
Flatrate
Bezeichnet man ein Pauschaltarif (unbegrenztes Surfen oder Telefonieren) für den ein Nutzer  z.B. ein monatlichen Festpreis bezahlt und keine zusätzlichen Kosten entstehen.
FM-Schwelle
Bezeichnung für die kleinstmögliche Signalstärke, die ein Receiver vom Rauschen unterscheiden kann. Der Treshold Level wird in Dezibel (db) gemessen. Je niedriger der Treshold Level, desto empfindlicher ist ein Receiver. Der optimale Treshold Level eines Receivers kann bei 6 db liegen. Es gibt aber auch Receiver mit einem Treshold Level unter 6 db. Beim digitalen Empfang nicht direkt anwendbar, hier kommt es eher zu "Klötzchenbildung z.T. auch zu stehende Bilder" danach wird der Empfang plötzlich unterbrochen. Meistens auch ein Zeichen von fehlenden Reserven.
Footprint
Die Fläche auf der Erde, das durch die HF-Abstrahlung eines Satelliten "abgedeckt" wird. Innerhalb dieses Footprints ist der Satellitenempfang mit einer entsprechenden Sat-Antenne ohne Probleme möglich. Digitalprogramme ab Satelliten sind mit kleineren Spiegelgrössen europaweit in einwandfreier Qualität zu empfangen. Oft reichen für den digitalen Empfang Siegelgrössen ab 40 cm Durchmesser aus.
Freisat
FreiSAT steht für "Freiheit, die vom Himmel kommt" .Das sind Radio- und Fernsehprogramme und Dienste, die ohne monatlichen Zusatzgebühren empfangen werden können.
Frequenzanzeige
Aktuelle Empfangsfrequenz wird über Bildschrimmenü oder Gerätedisplay angezeigt. Vorausgesetzt ist jedoch, das der SAT-Empfänger "kennt" die sogenannten Oszillatorfrequenz (OF) des LNC kennt. Es sind zwei Oszillatorfrequenzen üblich einmal 9,75 und 10.60 GHz. Oft werden auch die Zwischenfrequenzen angezeigt oder müssen eingegeben werden. Zwischenfrequenz = SAT-Eingangsfrequenz minus Oszillatorfrequenz (9.75 GHz (LOF) oder 10.60 GHz (HIOF). Selten sind als Oszillatorfrequenz 10.0 GHz im Einsatz.
Frequenz-Chirping
Bedingt durch die Strommodulation der Laserdiode "siehe EDFA" ändert sich nicht nur die optische Leistung, sondern auch die optische Emissionsfrequenz und verursacht das Frequenz-Chirping - bei einer Singlemodefaser ab etwa 10 km Länge. Aus diesem Grund müssen für die Übertragung im 1550 nm Wellenlängenbereich dispersionsge-schobene Singelmode eingesetzt werden. Es ist der Einsatz von extern modulierte
1550 nm LWL-Sender angebracht, hier besteht aber die Gefahr der statischen Nicht-linearität der sinusförmigen Kennlinie.
Friedhofsorbit
Ausgediente Satelliten werden auf eine Umlaufbahn etwa 200 km oberhalb der GEO- stationären Bahn verschoben. Dort bewegen sie sich langsamer als die Erdgeschwindigkeit und driften langsam ins Weltall.
Frontend
Es handelt sich hier um eine Schnittstelle von Hard- oder Software zum Benutzer.
FSK
Frequency Shift Keying, Umtastung der Trägerfrequenz in Abhängigkeit vom Datenangebot. Wird wegen der benötigten grösseren Bandbreite fast nur in Glasfaserübertragung angewandt.
FTA
(Free-to-air). Im Unterschied zu Pay-TV steht FTA für frei zu empfangende digitale TV- und Radioprogramme, auch Free-TV oder FreiSAT Programme genannt. FTA DVB-Receiver können nur die frei empfangbare (unverschlüsselte) DVB-Programme empfangen und sind z.T. fest programmiert.
FTTB
Fibre to the bulding oder Fibre to the basement, Glasfaseranschluss befindet sich im Gebäude
FTTC
Fibre to the curb, Glasfaseranschluss befindet sich im Strassenbereich
FTTD
Fibre to the desk, Glasfaseranschluss befindet sich am Arbeitsplatz
FTTH
Fibre to the home, Glasfaseranschluss befindet sich in der Wohnung
FTTL
Fibre to the Loop, Glasfaseranschluss bis zum Teilnehmer
FTTN
Fibre to the Neighborhood, Glasfaseranschluss in die Nähe der Wohnung des Teiolnehmers
FUN
(Free Universe Network). Unabhängige Plattform, die Mindeststandards für interaktive Set-Top-Boxen spezifiziert hat. Dazu gehören die Open-TV- Software und das Common Interface.
> G
GA
Gemeinschafts-Antennenanlage
GAP
Generic Access Profile, ist für die Kompatibilität zwischen DECT- Komponenten verschiedener Hersteller besorgt.
Gates Bill
(rechtes Bild), linkes Bild: Paul Allen sein Freund.
William Bill Henry Gates-III, geboren am
28. Oktober 1955 in Seattle, brillierte bereits in der Grundschule in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Gates programmierte mit 13 Jahren General Electric Computer in BASIC. Gates, Allen, Weiland und Evans suchten und korrigierten Softwarfehler. Mit 14 Jahren gründete Gates mit seinem Freund Allen seine erste Firma Traf-O-Data, diese Firma brachte Ihnen 20'000 Dollar ein. 1974 entwickelte Gates mit Allen in wenigen Wochen einen BASIC-Interpreter für den neuen Heimcomputer Altair 8800. 1975 brach Gates sein Studium ab und übernahm die Führung seiner Firma Microsoft Corporation. Der steile Aufstieg begann, als er IBM das Betriebssystem MS-DOS lieferte. Gates ist seit 1994 mit der Programmiererin Melinda French verheiratet, Gates hat mit ihr zwei Töchter. Gates soll (2006) der reichste Mann der Welt sein. Das Bild zeigt Bill Gates mit Paul Allen im Alter von 18 Jahren.
Gateway
Tor, Übergang, es werden völlig verschiedene Netzwerksysteme miteinander verbunden, kann alle sieben Schichten konvertieren.
Geostationäre Position
Auf dieser Position stehen die Satelliten, von der Erde aus gesehen, immer am selben Punkt. Sie umkreisen die Erde in 36'000 Kilometer Höhe mit der gleichen Umdrehung, in der sich die Erde um die eigene Achse dreht, so dass der Satellit von der Erde aus betrachtet stationär ist.
Geschwindigkeitsmodulation
Die exakte Steuerung des Elektronenstrahls durch die Geschwindigkeitsmodulation in der extrem flachen Blackline S- Farbbildröhre sichert eine noch kontrastreichere Trennung von Helligkeitsänderungen auf dem Bildschirm. Selbst an senkrechten Linien und Kanten werden Schärfe und Brillanz des Bildes erheblich verbessert. Eine thermisch verformungsbeständige Invarmaske verhindert Farbfehler auch bei sehr hellen Bildern.
Gewinn
Bezeichnung in Dezibel (dB) für den Antennengewinn vom 0 dB Wertdipol aus gesehen.
GGA
Gross-Gemeinschaft-Antennenanlage.
Gier-Wende
Die beiden Sonnensensoren, die der Satellit für die Erdsuche benötigt, sind am hinteren Ende angebracht. Da der Orbiter zur Erde blickt, wird der Satellit um 180 Grad gedreht. Dieses Manöver wird als "Yaw Siew" oder Gier-Wende bezeichnet.
Gigabit-Ethernet
Es ist ein 1000 Mbps Netzwerkstandard, vergleichbar mit Ethernet und dem Zugangs-verfahren.
Glasfaser
Dünne Faser aus optisch hochwertigem Glas zur Übertragung von Nachrichtensignalen mittels Lichtwellen. Je nach Art der Wellenausbreitung unterscheidet man die Monomode Faser und die Gradientenfaser. Die Glasfaser bietet im Vergleich zum Metallkabel folgende Vorteile: geringere Dämpfung (d. h. es sind grosse Strecken ohne Zwischenverstärker überbrückbar), grosse Bandbreite, geringeres Gewicht, kleinere Abmessungen, Unempfindlichkeit gegen Übersprechen, Rohstoff (Quarzsand) in grosser Menge vorhanden. Es werden Multimode- und für grössere Reichweiten Monomodefaser eingesetzt.
Glossar
griechisch - Zunge, Sprache, fremdartiges Wort, Sammlung von Glossen, Wörterver-zeichnis mit Erklärungen, von lateinisch glossarium. Ein fachsprachliches oder technisches Glossar listet die Terminologie einer Fachsprache oder eines technischen Sachgebietes mit begrifflich und sachlichen Definitionen, die den richtigen Gebrauch dieser Fachausdrücke und deren Verständnis sichern soll.
Gradientenprofil
In einer Multimode- Glasfaser bereitet sich das "Licht" auf mehreren Wegen unter-schiedlicher Länge aus, es kommt zu Laufzeitunterschieden und die Impulsflanken werden verschliffen (Dispersion). Dieser Nachteil wird herstellungsmässig dadurch kompensiert, dass sich der Brechungsindex mit dem Abstand zur Kernmittelachse ändert.
GPRS
General Packet Radio System, eine Mobilfunktechnik mit sendeseitigen verteilten Informationen pro Paket und Datenraten bis zu 53.6 kbit/s. Empfängerseitig werden diese Pakete wieder aufgeteilt und korrekt zusammengefügt.
Gregory-System
Parabolantenne, die aus einer Offsetantenne hervorgegangen ist, indem ihr ein Subreflektor hinzugefügt wurde, um die Effizienz und den Gewinn der Antenne zu steigern.
Grundrauschen
Es ist die untere Grenze des physikalischen Übertragungsbereiches einer Technologie. Das bedeutet nichts anderes, dass nach der Überschreitung des Grundrauschpegels durch das Nutzsignal die eigentliche Systemdynamik beginnt. Die Systemdynamik bezeichnet den Signal-Rausch-Abstand. Je grösser dieser Signal-Rausch-Abstand ist, je besser ist die Güte der Übertragung.
Das Grundrauschen wird durch aktive und passive Systeme bestimmt. Bei passiven Systemen wird das Rauschen durch die "Braunsche Molekularbewegung" verursacht. Bei aktiven Geräten ist die Ursache in der Art der Signalversorgung zu sehen. Je mehr Leistung ein Gerät erbringen muss, um so grösser kann das Grundrauschen sein. Ein weiterer Ursache ist die Temperatur in dem Gerät und um das Gerät. Je grösser die Temperatur, um so stärker wird die Eigenbewegung der Ladungsteilchen (Elektronen, Protonen, Neutronen). Weiterhin nimmt die mechanische und elektrische Abschirmung grossen Einfluss auf das Verhalten des Grundrauschens. Ein vielfach unterschätzter Punkt ist die Art der Bauweise des Gerätes. Der Anteil der eingesetzten Bauteil sollte immer auf die wesentlichen Baugruppen reduziert sein. Je mehr Widerstände, Konden-satoren und L/C-Gruppen verbaut sind, um so grösser wird das Grundrauschen sein. Werden die Bauteile einer Schaltung halbiert, so wird das Grundrauschen um etwa 3 dB reduziert. Dies ist allerdings bereits bei der Konstruktion des Gerätes zu beachten, da eine nachträgliche Änderung nur schwer und mit erhöhtem Aufwand möglich ist. Weiter-hin hängt die Intensität des Grundrauschens von dem Geräteverbund ab. Am Ende fast jeder Übertragungskette befindet sich Steckverbindungen und andere Kontakte, je besser diese verarbeitet wurden, je kleiner wird auch das Grundrauschen sein. Ein weiteres Problem sind hohe Verstärkungswerte. Jeder kaskadierte Verstärker sollte Dämpfungswerte kompensieren, denn eine zu hohe Verstärkung bewirkt ein stärkeres Grundrauschen und verkleinert damit den Signal-Rausch-Abstand.
GSM
Global System Monitoring, es ist ein flächendeckender Mubilfunkstandard um 900 MHz
und 1800 MHz für das E-Netz der das Zeitschlitzverfahren TDMA nutzt.
GSTN
Global Switched Telefon Network. ist ein weltweites Telefonnetz.
G-WiN
Gigabit-Wissenschaftsnetz, es überträgt das TCP/IP-Protocol über Glasfaserleitungen.

Fortsetzung Glosar - > Eureka von H bis K

© Ingenieurbüro IFAC
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Jede unerlaubte Vervielfältigung und Publikation wird strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgt.

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