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Das Glossar - EUREKA
von A bis Z hat
mehr als 1000 Fachbegriffe
und wird regelmässig erweitert.


erstellt von:
Eckart Schnarr
EUREKA  H bis K
> H
Halbduplex
Bei diesem Verfahren wird abwechselnd gesendet und empfangen, auch als Ping-Pong-Verfahren  bezeichnet.
Weitere Verfahren:
Halbduplex = in beiden Richtungen über zwei Leitungen oder Multiplexverfahren Vollduplex = Verfahren gleichzeitig Senden und Empfangen.
Simplexverfahren = einfache Übertragungsart nur in einer einzigen Senderichtung.
HD ready
Ist ein Logo und soll die Kompatibilität mit dem HDTV festlegen. Es schreibt eine mindest Bildschirmauflösung, sowie Anschlüsse und den Kopierschutz HDCP vor.
HD
High Definition, eine seit Jahren verwendete gleiche Bezeichnung für eine höhere Stufe von besserer Bildauflösung, bessere Radioqualität resp. bessere Systeme.
HDCP
High Bandwidth Digital Content Protection. Es ist ein Verschlüsselungsstandard für den Kopierschutz für die digitale Übertragung von Bild und Ton.
HDMI
High Definition Multimedia Interface, ein verlustfreier Anschluss für digital gespeicherte Bild- und Tonsignale.
HD-Radio
High-Definition Radio Technologie. Eine aus den USA stammende digitale Radio-Technik. Diese wird auch als iBOS "In-band-on-channel" bezeichnet. HD ermöglicht auf einer UKW-Radiofrequenz mehrer Radioprogramme und Datendienste zu übertragen. In der Schweiz wird Radio Sunshine diese Technik versuchsweise übertragen. Der Vorteil liegt beim HD-Radio nicht >nur<. digitalen Funktion, sondern im Hybridsystem, dass gleichzeitig mit den analogen AM- und FM- Radiosysteme betrieben werden kann. Nachteil >der Frequenzbereich steigt und die Nachbarkanalstörungen nehmen zu.
HDTV
High Definition Television oder hochauflösendes Fernsehen. Dieses System ist bei den Übertragungen der wichtigsten Sportereignisse getestet worden. Die Hauptmerkmale des HDTV sind: ein grösseres Bildschirmformat (16:9), die doppelte Anzahl von Abtastzeilen (von jetzt 625 auf 1250) und eine bessere, digitale Tonqualität.
HDMI
Als High Definition Multimedia Interface wird eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio und Videodaten bezeichnet.



HDMI-Schnittstelle
Diese befördert verlustfreie Bild-, Ton- und Steuersignale von der
Quelle bis zur Senke.

                                                                      HDMI-Buchse





Der HDMI Stecker
HDMI-Kabel sollten nicht länger
als 10 m sein, es wären sonst  Dämpfungsprobleme möglich.
Headset
Kopfhörer mit Mikrofon für ein handfreies Telefonieren.
Headend
Im System "Kabelfernsehanlage" die Kopfstation, eine Zentrale zur Aufbereitung der Angebote, zT. auch HUB genannt.
Hertz
Heinrich Rudolf Hertz ( 1857 - 1894), seine Experimente und Entdeckungen ermöglichte die Entwicklung der Nachrichtenübertragung und den Weg zur Telekommunikation. Zu seinen Ehren werden die zeitlichen Perioden einer
Schwingung als "Hertz" bezeichnet. Hz, kHz, MHz, GHz, THz usw.
HEUREKA / EUREKA
HEUREKA = deutsch / EUREKA = englisch, dieser Ausruf "ich hab es gefunden" soll Archimedes von Syrakrus ausgerufen haben, nachdem er beim Baden das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hat. 
HF-Bereiche
Aufteilung der einzelnen Hochfrequenz-Bereiche:
Langwelle       30 kHz   bis    300 kHz
Mittelwelle    300 kHz   bis   3000 kHz (3 MHz)
Kurzwelle         3 MHz  bis      30 MHz
VHF               30 MHz  bis    300 MHz
UHF             300 MHz  bis   3000 MHz (3 GHz)
EHF                3 GHz   bis      30 GHz 
High Band
Frequenzbereich von 11,7 GHz bis 12,75 GHz, jener Bereich, in dem die meisten digitalen Programme via Satellit abgestrahlt werden.
Hochpass
Ein Hochpass kann als LC- oder RC- Glied aufgebaut sein. Als Sperrbereich werden die tiefen Frequenzen und als Durchlassbereich die hohen Frequenzen bezeichnet.
Höhenfunktion
Eine terrestrische Funktion am Empfangsort. Das Vorhanden einer Höhenfunktion wird am Antennenmast bereits bei Testarbeiten durch erhebliche Feldstärkeänderungen festgestellt. Diese entsteht einmal aus der Abstrahlung von der Senderantenne direkt und gleichzeitig durch den längeren Weg einer Bodenreflexion, welche am Empfangsort dann als Differenzspannung gemessen wird. 
Homepage
Die Startseite einer Website.
Home Shopping
Home- oder Teleshopping bedeutet "zuhause einkaufen". Dies sind also Programme, die das bequeme Einkaufen aus dem Fernsehsessel ermöglichen. Das Einkaufen kann mit Hilfe von Fernsehen und Telefon, PC oder Set-Top-Box erfolgen.
Hosting
Es ist der technische Betrieb eines Internetangebotes. Siehe: > Internet-Provider-Server
Hotel Mode / Home Mode 
Mit dieser Funktion kann z.B. die Maximallautstärke eines Fernsehgerätes begrenzt werden. Ebenso kann der Sendersuchlauf und die Programmierung elektronsich verriegelt werden. Diese Programmierfunktionen können dann nur noch nach Eingabe eines Sicherheitscodes vorgenommen werden können. Dieses Feature wird nicht nur für Hotels angewendet, sondern auch als Home Mode für private Haushaltungen.
Hotline
Die ursprüngliche englische Bezeichnung für einen heissen Draht. Heute ein telefonischer Auskunfts und Beratungsdienst. Eine Hotline erteilt Weisungen, Hilfen und nimmt Reklamationen entgegen.
Hot Spot
Der Zugang über ein oder mehrere öffentliche Wireless Access Point. Diese ermöglichen den Internetzugang über Funknetze, Flughäfen, Hotels, priate Funknetze, Funknetze im öffentlichen Bereich.
HSDPA
High Speed Downlink Packet Access, es ist eine erweiterte UMTS-Technologie mit einer Datenrate bis zu 1,8 Mbit/s. HSDPA-inside ist die Abkürzung für den eingesetzten Prozessor im Notebook oder PC.
HTML
Es sind sind hypertextformatierter Daten von HTML-Seiten "Hypertext Markup Language*.
> HTTP beachten.
HTTP
wird als "Hypertext Transfer Protocol" bezeichnet. Es sind sind hypertextformatierter Daten von HTML-Seiten "Hypertext Markup Language*.
HUB
Die englische Bezeichnung steht für Nabe, Knotenpunkt. Ein Netzwerkknoten verbindet sternförmig, von einem Multiport- Repeater ausgehend, mehrer Computer miteinander. Ein Hub arbeitet auf Ebene 1 des ISO/OSI-Referenzsmodells "Bitübertragungsschicht". Hubs können nicht beliebig kaskadiert werden. Es muss der maximal zulässige Round-Trip-Delay- Time "RTDT" eingehalten werden. Häufig werden von Nichtversierte Switches und CATV-Stützpunkte als Hubs bezeichnet. Es gibt eindeutige Unterschiede, denn Hubs agieren auf den OSI/ISO-Schichten zwei bis drei. Neue Bezeichnungen auf eine Hub-Schicht vier, sind streng genommen nicht korrekt.
Hotbird 
ist die Bezeichnung von Eutelsat für die leistungsfähigen Satelliten. Die Hotbird-Satelliten sind eines der wichtigsten Satelliten und befinden sich auf 13° Ost. Das Gegenstück zu den ASTRA-Satelliten
Hybrid
Technisch bedeutet Hybrid eine Mischung oder Kombination aus zwei Systemen oder
Technologien, von zweierlei Herkunft.
- Hybridnetz aus Glasfaser- und Koaxialkabel, optisch und elektrisch.
- Hybridantrieb aus Verbrennungsmotor und Elektromotor(en) in Fahrzeugen.
- Hybridverschlüsselungsverfahren ist eine Kombination verschiedener Technologien.
Hyperband
Frequenzbereich in Kabelfernsehanlagen (Kanal S21 bis S42, 300 bis 470 MHz)
Nutzbereich z.T. von S21 bis S38
Hyperlink
von Link abgeleitet, ein englisches Bindeglied, Verbindung, Verknüpfung, Verweis auf ein anderes Dokument meistens als Querverweis. Ursprüngliche Querverweise findet man in der Bibel oder im Talmud.
> I
IC
Abkürzung für Integrated Circuit oder integrierte Schaltung.
Icon
Ist ein grafisches Symbol, ein Piktogramm, auch in der EDV, PC, Computertechnik angewendet, wird auch als Programmiersprache eingesetzt.
ICMP
Internet Control Message Protocol, und benutzt wie TCP und UDP das Internet Protokoll IP. 
IEC
International Electronical Commission, eine internationale Kommission zur Normung elektrischer Bauteile.
IEEE
Institute of Electrical and Electronics Engineers, Berufsvereinigung die Standards erarbeitet.
IFAC
Ingenieurbüro für angewandte Communicationssysteme. Ein absolut unabhängiges
Ingenieurbüro für zukunfstweisende Kabelfernsehanlagen, Netzwerke, TCP/IP-, VoIP-, IPTV-Systeme und Verfasser dieses Glossars (Eckart Schnarr) mit über 1000 Fachbe-griffe.
IMAP
Ist die Abkürzung für "Internet Message Access Protocol". Dieses Protokoll erlaubt den Zugriff und die Verwaltung von empfangenen E-Mails. Der Vorteil ist die zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails.
Impedanz
Wechselstromwiderstand, definiert als Verhältnis von Spannung zu Strom. Bei Radiotechnischen Geräten sind Eingangsimpedanz und Ausgangsimpedanz besonders wichtig. Fehlanpassungen verursachen Reflexionen. Normimpedanz bei Antennenanlagen = 75 Ohm.
IMS
IP Multimedia Subsystem, IMS kann den Anwendern, aus Festnetzen und Mobilfunk, eine breite Palette von Dienstleistungen zur Verfügung stellen.
Inclined Orbit
Um Treibstoff zu sparen, werden Satelliten am Ende ihrer Betriebszeit nicht mehr exakt auf ihrer geostationären Bahn gehalten. Das dadurch hervorgerufene Abweichen der Satelliten von ihrer geostationären Position ist verantwortlich dafür, dass eine fest ausgerichtete Satellitenantenne auf der Erde nicht immer deckungsgleich mit dem ursprünglichem Print des Satelliten ist. Sie ist inkliniert.
Induktion "elektrisch"
Man versteht und elektromagnetischer Induktion das Entstehen einer elektrischen Spannung zwischen den Enden eines elektrischen Leiters der ein veränderliches Magnetfeld umschliesst. Es ist dabei unerheblich, ob sich der elektrische Leiter im Magnetfeld bewegt, oder dieser sich um den elektrischen Leiter ändert. Entdeckt
wurde die elektrische Induktion von Michael Faraday. Die Induktionswirkung wird technisch vor allem in der Stromerzeugung durch einen Generator und die Übertra-
gung über einenTransformator genutzt. Sobald der elektrische Leiter sich im Magnet-feld bewegt, wirkt auf die Ladungen im elektrischen Leiter eine Kraft aus, die sogenan-nte Lorenzkraft. Die Spannung hängt dann nur noch von der Grösse dieser Kraft ab.
Die Kraft auf die Ladung wiederum hängt nur von der Geschwindigkeit und vom Magnetfeld ab. Eine Induktionsspannung durch die Änderung des magnetischen Flusses. Induktionen treten nicht nur auf, wenn sich elektrische Leiter in einem Magnetfeld bewegen, sondern auch, wenn sich das magnetische Feld verändert.
Ingress
In der Hochfrequentechnik versteht man unter Ingress das Eindringen von elektromagnetischen Störungen in Systemen der hochfrequenten Empfangsanlagen. Im speziellen sind Netze von Antennen- bis zur Kabelfernsehanlage gemeint, welche Probleme mit dem Hochfrequenz-Schirmungsmass haben. Dieser Ingress wird im TCP/IP-Upstreambereich (Internet-Rückweg) in Koaxial- und HFC-Hybridenetzen zwischen 5 bis 15 MHz "Kurzwellenbereich" festgestellt. Das eingesetzte Material muss daher die "Schirmungsklasse A" mindestens einhalten. Die fachgerechte Montage aller Systeme, von der Antennensteckdose bis zur Kopfstation, ist eine Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion und wirksam gegenüber Ingress, Noise, Impulse und Geräusche. Die Rückwegnutzung sollte (sofern möglich) im Upstreambereich erst ab 20 MHz aufwärts erfolgen.
Inkohärenz
Es ist die Abwesenheit einer definierten Phasenbeziehung.
Integriertes Netz
Die derzeit eingeführten Kommunikationsdienste werden auf einer Vielzahl spezieller Netze abgewickelt (Telefonnetze, Datennetze, Sendernetze der Radiogesellschaft, Kabelfernsehnetze). Für die Zukunft ist ein Netz denkbar, auf dem alle Dienste gemeinsam übertragen werden, das integrierte Netz. Der erste Schritt in diese Richtung die Angebote im Tripel-Play. 
INTELSAT
Internationaler Satellitenbetreiber.
Interaktives TV
Fernsehen, bei dem der Zuschauer aktiv ins Geschehen eingreifen kann, zum Beispiel durch Beteiligung am Programm oder die Auswahl eines bestimmten Kamerawinkels bei Sportübertragungen.
Interface
Bedeutet von "Angesicht zu Angesicht". Es ist ein Teil eines Systems und bezeichnet oft in der Kommunikation eine Schnittstelle. Es können auch Benutzerschnittstellen "Mensch - Maschine - Schnittstelle" sein, es ist dann jener Punkt, an dem ein Mensch mit einem Gerät interagiert. Möglich sind z. B. Schalter, Bedienungselemente, Anzeigen, Benutzeroberflächen, Bildschirme oder Komandozeilen.
Interferenz
Die Abbildung links zeigt die Interferenz von zwei kreisförmigen Wellengruppen gleicher Wellenlänge und Amplitude. Die Kreuze markieren die Lage der Quellen, die Kreise die Maxima der jeweiligen Teilwelle. An weissen Stellen tritt konstruktive Interferenz, in positiver Richtung, an schwarzen konstruktive Interferenz, in negativer Richtung, auf. An den grauen Stellen herrscht destruktive Interferenz. Es ist zu erkennen, dass die Minima auf einer Hyperbel-Schar liegen, deren Brennpunkte identisch den Quellorten der Wellen sind. Man spricht deshalb bei zwei Punktquellen von einer hyperbolischen Interferenz. Die Hyperbel ist dabei die Kurve aller Punkte, die zu den zwei Quellorten die Laufzeitdifferenz t = λ/2 haben. Der Scheitelpunktabstand 2a entspricht der Laufzeitdifferenz 2a = (T1 − T2)v, wenn T1 und T2 den Zeitbezug der beiden speisenden Zeitfunktionen darstellen und v die mediale Ausbreitungsgeschwindigkeit darstellt.
Interlacing
Der englische Begriff für das Zeilensprungverfahren. Weitere Angaben erfahren Sie unter > Zeilensprungverfahren!
Interleaving
Verwürfelung von Teilen eines Datenstroms zur Erleichterung der Fehlerkorrektur. Auftretende Bündelfehler werden auf mehrere Blöcke verteilt, um die Korrekturunfähigkeit eines Einzelblocks zu verhindern.
Intermodulation
Bei gleichzeitiger Verstärkung oder Übertragung von zwei oder mehr Signalen verschiedener Frequenz können durch nichtlineare Verzerrungen zusätzliche, störende Frequenzen entstehen. Ein Mass hierfür ist der Intermodulationsabstand (dB)
Internet
(wörtlich etwa „Zwischennetz“ oder „Verbundnetz“, von engl.: interconnected Networks: „untereinander verbundene Netzwerke) ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das weltweit Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung der Internetdienste wie E-Mail, Telnet, Datenübertragung, WWW,und in letzter Zeit zunehmend auch VoIP IPTV IP-Radio. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner kommunizieren. > Lesen Sie: Extranet und Intranet
Intranet
Ist ein organisations- oder unternehmensinternes, nicht-öffentliches Rechnernetzwerk, das auf den gleichen Techniken TCP/IP HTTP und Anwendungen wie das Internet basiert und den Mitarbeitern einer Unternehmung oder Organisation als Informations-, Kommunikations- und Anwendungsplattform zur Verfügung steht. Innerhalb eines Intranets können auch Verzeichnisdienste zur Verfügung gestellt werden.
Ionisierende Strahlung
Es ist eine elektromagnetische Strahlung, welche genügend Energie besitzt, um die Bausteine von Lebewesen zu verändern, z.B. sind Gamma- und Röntgenstrahlungen  eine ionisierende Strahlung.
IP 
Steht für Internet Protocol. Das IP und vollständig als TCP/IP ist allgemein in vier Schichten (engl. Layer) unterteilt.
IP-Adressen
wird als "Internet-Protocol-Adresse" bezeichnet. Diese ermöglicht zwischen zwei technischen Geräten im Internet eine Verbindung aufzubauen. Nur durch eine korrekte Adressierung können Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen. Wird bei jeder neuen Verbindung eine neue IP-Adresse zugeteilt, ist dieses eine dynamische Adressierung. Eine statische Adressierung wird überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung nicht möglich oder zweckmässig ist. Für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist das RIPE "Réseaux IP Européens Network" zuständig. Zugeteilt werden die RIPE=IP-Adressen von der IANA "Internet-Assigned Numbers Authority".
IPTV
Internet Protocol für die Übertragung von Television (Fernsehprogramme) über ADSL, xDSL. sowie VDSL/VDSL2 organisiert und adressiert die Daten. Dabei werden diese im Sender in einzelne Pakete aufgeteilt und im Empfänger wieder entsprechend zusammengefügt. Auch Video on Demand (VoD) wird immer mehr via IPTV übertragen
IRD
Integrated Receiver Decoder: Receiver mit eingebautem Dekoder (digital oder analog).
Irdeto
Holländischer Hersteller des gleichnamigen Verschlüsselungssystems für digitales Pay-TV.
ISDN
Integrated Services Digital Network, integriertes digitales Netz für die Zusammenfas-sung verschiedener Dienste über gemeinsame digitale Übertragungssysteme. Weitere Technologien zum Telefonieren sind: GSM, UMTS, IP, VoIP u.a.
ITU
International Telecommunication Union, wird auch als UIT bezeichnet und ist ist eine Unterorganisation der UNO mit 146 Mitgliedsländer.
IPv4
bezeichnet "Internet Protocol Version 4", es ist die vierte Version vom Internet-Protokoll "IP". Es wurde 1981 von "Jon Postel" definiert. IPv4 benutzt 32-Bit-Adressen, es sind mit IPv4 4.294.967.296 eindeutige Adressen möglich.
IPv6
bezeichnet "Internet Protocol Version 6", es ist die sechste Version vom Internet-Protokoll "IP".
Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit 2 EE128 dargestellt werden können.
Mit IPv6 sollten in absehbarer Zukunf keine Adressprobleme mehr auftreten, schliesslich können für jeden Quadratmeter Erdoberfläche etwa 3.4 x EE38 Adressen dargestellt werden.
> J
Jackson-Methode
Der Programmierer geht von einer geordneten Datenstruktur aus. Daraus entwickelt er den Aufbau des Programms. Zuletzt wird der Aufbau der einzelnen Operationen festgelegt.
Jalousie-Effekt
Ist eine analoge Bildstörung und entsteht meistens in der selektiven Signalaufbereitung der Kopfstation, möglich ist auch ein Fehler im Fernsehgerät. Der Grund ist
ein PAL-Phasenfehler im Bereich der Farbträgerfrequenz.
Janet Verfahren
Funk- und Nachrichtenübertragung über Meteorscatter ist ein kanadisches Janet-Verfahren und wurde kommerziellen Anwendung genutzt. Der Haupteinsatz war vor der Satellitentechnik. Es wurden Informationen im UKW-Bereich über langlebige Meteor-Ionisationskanäle im Weitverkehr übertragen.
Java
Ist eine von der Firma Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache für Internetanwendungen. Diese ist Plattformunabhängig und ist in der Lage, über Netzwerke Echtzeitoperationen auszuführen.
Jitter
Jitter, Fluktuation oder Schwankungen. Man bezeichnet in der Übertragungstechnik den unerwünschten und abrupten Wechsel der Signalcharakteristik als Jitter. Dieser entsteht durch Bedämpfung des Hochfrequenzanteils eines Frequenzspektrums auf einer z.B. langen LWL-Kabelstrecke.
Jitter Fehler erkennt man als:
Rauschen >zufällige Jitter oder random Jitter
Symbolübersprechen >datenabhängige Jitter
Die Fehlersuche erfolgt über eine Jitterseparation. Oft wird ein Jitterfehler mit Quantisierungsfehler verwechselt.
JOIN
Ist eine Verzeichnisverknüpfung im Befehl des DOS-Betriebssystems. Mit diesem Befehl kann man einen Zugriff auf eine Datei umlenken.
Johnson-Rauschen
Es wurde von John Bertrand Johnson experimentell in der Richtigkeit bestätigt. Es entsteht durch die thermische Bewegung der Ladungsträger in elektrischen Schalt-kreisen. Analog zur Brownschen Molekularbewegung beobachtet man in einem Schwingkreis, auch ohne äussere Spannungsquellen, von der Grösse der Bandbreite abhängig, eine mittlere Rauschspannung. Das thermische Rauschen wird auch als Nyquist-Rauschen bezeichnet. In der Praxis erkennt man dieses Rauschen auch an Steckerübergängen, schlecht gewartete Kopfstationen und zu hohe Temperaturen der Verstärker und Umsetzer aber auch mangelhafte Klimaanlagen können die Anzahl der Ladungsträger vergrössern und damit die Rauschspannung erhöhen.
Joost
Es ist eine Software. Joost wird mit Hilfe der P2P Technologie TV-Programme "IPTV" und Videosignale über das Internet verbreiten. In der Beta-Version (2007) werden unzählige Dokumentationen angeboten. Joost ist die Basis für ein Fernsehen via IP "Internetfernsehen".
Josephson-Technik
Um die Rechleistung in einem Computer von Pikosekunden (billionstel Sekunde) zu
erreichen wurden die Prozessersysteme auf ca. -273° Celsius abgekühlt. Über diese "Supraleitfähigkeit" wurde die Schaltgeschwindigkeit an den Grenzen der Machbarkeit erhöht. 
JPEG-Format
JPEG bedeutet Joint Photographic Experts Group und wurde definiert von der
ISO/IEC DIS 10918-1. JPEG ist ein Bildkomprimierungs- und Bearbeitungsprogramm.
JPEG-Dateien erkennt an der Dateiendung "jpg".
Junction point
Steht für Verbindung- oder Kreuzungspunkt. So werden Leitungen, welche miteinander
verbunden sind an einer Kreuzung mit einem Punkt versehen. Kreuzungen ohne elektrische Verbindungen haben keinen Punkt-auch nicht das Symbol einer "Brücke".
Junk
englisch Abfall "Plunder". Junk-Mail sind unerwünschte Massen-E-Mails (Spam). Oft werden solche Spam durch ein Fehlverhalten der IP-User zu "Viren und Würmern".
Junk Orbit
Ausgediente Satelliten werden auf eine Umlaufbahn etwa 200 km oberhalb der GEO- stationären Bahn verschoben. Diese Umlaufbahn wird auch als Friedhofsorbit bezeichnet. Dort bewegen sie sich langsamer als die Erdgeschwindigkeit und driften dann ins Weltall ab."Junk= Plunder, Kram, Schrott"
> K
KA-Band
Frequenzband zur Übertragung zwischen 27 und 40 GHz. Das KA-Band wird unter anderen zur Datenübertragung (Internet) genutzt.
Kabelentzerrer
sehen Sie unter Equalizer (EQ)
Kabelfernsehen
(CATV oder KTV). Verbreitung von Fernseh und Radioprogrammen über Kupfer oder Glasfaserkabel. Kabelfernsehanlagen sind eine Weiterentwicklung der GA (Gemein-schaftsantenne), GGA (Grossgemeinschaftsantenne), OGA (Ortsgemeinschafts-antenne) oder RGA (Regionalgemeinschaftsantenne). Diese bestehen nach der Kopfstation aus folgender Netzhierarchie:
1. Das Strecken- oder Primärnetz
2. Das Linien- oder Sekundärnetz
3. Das Stamm- oder Tertiärnetz
Im System Kabelfernsehen kann das Stamm- oder Tertiärnetz auch bereits die Hausinstallation sein, dann redet man von einem Zweiebenennetz.
Es wird der Hin- und Rückweg (Down- und Upstream) genutzt. Die meisten Kabelfernsehanlagen übertragen das Angebot "Tripel-Play". Unterhaltung, Internet (TCP/IP) und Telefon (VoiP). Seit 1993 werden im Kabelfernsehen Hybridenetze oder
HFC-Netze erstellt, eine Kombination als Glasfasertechnologie und Koaxialtechnik als letzte Netzebene.
Seit etwa 1998 erstellt man Glasfasernetze nach folgender LWL- Hierarchie:
1. FTTC Fiber to th curb  2. FTTB Fiber to th bulding  3. FTTH Fiber to th home
Kaskade
In Kabelfernsehnetzen wird das Hintereinanderschalten von Verstärkern als kaskadierte Verstärker bezeichnet. Die Kaskadeabilität von Verstärkern in einer Netzebene ist begrenzt und muss vor der Detailplanung berechnet werden. Die Qualität einer Kabelfernsehanlage wird von einer kleinen Kaskadeabilität bestimmt.
Erweiterungsmöglichkeit eines Multischalters bei Satelliten Gemeinschaftsantennen für weitere Teilnehmer.
Klötzchenbildung (Artefakt)
Trotz FEC können während der Übertragung digitaler Signale Fehler auftreten. Einmal benötigen schnelle Kamerabewegungen, z. B. bei Sportveranstaltungen, einen höheren Bandbreitenbedarf und sind die Ursache von Klötzchenbildung oder verstümmelt ankommende Datenpakete zeigen sich in einer geringeren Bildschirmauflösung. Die einzelnen Bildpunkte werden dann als Quadrate bis zu Klötzchenbildung sichtbar.
Klötzchenbildung wird auch als "Artefakt" im Videosignal bezeichnet. Je nach Art der
Videoaufbereitung kann dieses auch geschehen, wenn die Eingangsspannung am LNC- Ausgang der Satellitenantenne zu klein oder durch höhere Freiraumdämpfung zeitlich abgeschwächt wird. Fällt die Eingangsspannung weiter, so schaltet der Reseiver das Fernsehsignal ab und es kommt zum Standbild.
Klirrfaktor
Der Klirrfaktor wird in Prozenten angegeben. Er gibt an, wie stark eine NF-Signal  bei der Wiedergabe vom Original abweicht (verzerrt). Ein hoher Klirrfaktor "in Prozenten" besagt nichts anderes, dass eine schlechte Wiedergabequalität besteht.
Koaxialkabel
Spezialkabel mit dem die elektrische Verbindung zwischen der Antenne und dem Empfänger hergestellt wird. Es handelt sich um einen speziellen Leiter, der aus einem Innenleiter (Seele) und einem Aussenleiter (Abschirmung) besteht. Die beiden sind durch ein Material (das Dielektrikum) voneinander getrennt. Das Dielektrikum bestimmt wesentlich die Dämpfung des Koaxialkabels.  Das Koaxialkabel ist ein abgeschirmtes Kabel. Das übliche Koaxialkabel besteht aus einem Innenleiter
und ist unsymmetrisch. Die Normimpedanz beträgt im Unterhaltungssektor 75 Ohm.
Das symmetrische Koaxialkabel hat zwei Innenleiter und eine gemeinsame Abschirmung. Die Normipedanz beträgt 100 Ohm oder 150 Ohm.
Kohärenz
Sind Eigenschaften zweier Wellenzüge, die dann vorliegen, wenn ihre Phasen-verschiebung an einem festen Ort entweder für alle Zeiten konstant bleibt oder, wenn diese sich gesetzmässig mit der Zeit ändert.
Kontextmenü
Mit der rechten Maustaste auf Symbole oder andere Elemente geklickt, so erschein bei vielen Programmen ein Auswahlmenü. Sie erkennen dann Befehle, welche an dieser Stelle Aussagen erhalten und "in diesem Kontext" stehen.
Konverter
Frequenzumsetzer, Satelliten LNC/LNB, ZF-Prozessoren in Kopfstellen, Überlagerungsempfänger, Superhethodynschaltung,
Kopositionierung
Positionierung von mehreren Satelliten auf einer Orbitposition (innerhalb eines Raumwürfels mit 70 km Kantenlänge). z.B.: Astra- und Hotbird-Satelliten
KU-Band 
Frequenzband für Satellitensignale im Bereich von 10,7 bis 12,75 GHz, bestehend aus Unter- und Ober- Band.
Kurzwellenbereich
3,000 bis 30,000 MHz

Kurzwellenbereiche aufgeteilt:
 
      3,500..... 3,800 MHz 80 m Band für Kurzwellenamateure
      5,950..... 6,200 MHz 49 m Band
      7,000... ..7,150 MHz 40 m Band für Kurzwellenamateure
      9,500... ..9,775 MHz 31 m Band
    11,650... 12,050 MHz 25 m Band
    13,600... 13,800 MHz 21 m Band
    14,000....14,350 MHz 20 m Band für Kurzwellenamateure
    15,100... 15,600 MHz 19 m Band 
    17,550... 17,900 MHz 16 m Band
    21,000... 21,450 MHz 15 m Band für Kurzwellenamateure
    21,450... 21,850 MHz 13 m Band 
    25,670... 26,100 MHz 11 m Band
    28,000... 29,700 MHz 10 m Band für Kurzwellenamateure

je nach Land können geringe Frequenzabwichungen auftreten.
Kreiselbewegung
Wird auch als Gyralbewegung bezeichnet. Es ist die Drehung eines starren
Körpers um eine mit ihm fest verbundene Achse. Wenn die Masse des
rotierenden Körpers rings um die Drehungsachse symmetrisch verteilt ist,
wirken auf die Achse keinerlei aus der Rotation ausgehende Kräfte, da ja die
Zentrifugal- oder Schwungkraft eines jeden Massenteilchens durch eine gleiche und entgegengesetzt aufgehoben wird. Eine solche Achse wird als freie Achse bezeichnet. Ein Beispiel von Drehung um freie Achsen sind die Planeten. Auch in der linken Darstellung bringt die Zentrifugalkraft vom Rad den Bürostuhl in Rotation.
Kreisel-Eichung 
Im inneren eines Satelliten stabilisiert ein "Drallrad" (Kreisel) die geforderte Lage. Die Stabilisierwirkung ist ähnlich wie beim grossen Kreisel.

Fortsetzung Glossar - > EUREKA  von L bis N

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