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Das Glossar - EUREKA
von A bis Z hat
mehr als 1000 Fachbegriffe
und wird regelmässig erweitert.


erstellt von:
Eckart Schnarr
EUREKA  T bis V
> T
Tausendfüssler
Eine Bezeichnung im Techniker- und Ingenieurjargon  für eine Integrierte Schaltung, vornehmlich mit hoher Zahl von Anschlüssen, Beispiel: Mikroprozessoren.
TCP/ IP 
Steht für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Das TCP/IP ist allgemein in vier Schichten (engl. Layer) unterteilt:
1. Applications Layer: wie SMPT, FTP, Telnet, DNS, sonstige Transport Control,
    User Datagram.
2. Transport Layer: Protocol, TCP, UDP, Internet Protocol IP.
3. Internet Layer: Internet Control Message Protocol ICMP
4. Network Layer: X.25, Ethernet, Token Ring
Eine Folge von Kommunikationsprotokollen, mit denen Hosts miteinander verbunden werden. Das TCP/IP verwendet unterschiedliche Protokolle, die beiden wichtigsten sind das TCP "Übertragungsprotokoll" und das IP "Netzprotokoll". Dass TCP/IP ist in das UNIX-Betriebssystem eingebaut und wird vom Internet verwendet. Es ist heute der Standard für die Datenübertragung über Netzwerke. Sogar Netzwerkbetriebssysteme, die über eigene Protokolle verfügen, stützen das TCP/IP. Ergänzungen sind VoiP-Telefon und IPTV-Internetfernsehen.
TDM
Time Division Multiplex, es ist ein Zeitmultiplexverfahren wie TDMA.
TDMA
Time Division Multiple Access, es ist ein Zeitmultiplexverfahren in bestimmten Zeitabschnitten. In festgelegten Zeitabschnitten werden Daten und andere Signale verschiedener Sender auf einen Kanal übertragen.Das Verfahren im Zeitmultiplex wird als synchron und asynchron unterschieden
Telefax
Ist eine Übertragung von Schriftstücken und Zeichnungen durch Fernkopierer auf elektrischem Wege, z. B. via Telefon.
Tele-Shopping
Der Elektronischer Einkaufssender wie zum Beispiel H.O.T. und weitere Sender, bei dem man Produkte bestellen kann.
Teletext
Ein Textdienst bei dem die Austastlücke zwischen zwei PAL-Bildern zur Übertragung der Daten vom Sender zum TV-Empfänger verwendet wird. Im Empfänger dient ein TXT- Inserter  oder  -Decoder zur Aufbereitung der empfangenen Daten, die dann mittels Fernbedienung bequem abgerufen werden können.
Telekommunikation
Ist eine Informationsübermittlung mittels der elektrischen und/oder optischen Nachrichtentechnik. Man unterscheidet zwischen Massenkommunikation "Einer an Viele" und Individualkommunikation “Jeder mit Jedem”. Zur ersten Gruppe gehören Radio-, Fernseh- und Datenübertragung, zur zweiten Gruppe gehören Telefon, Bildtelefon und Fax aber auch Datenübertragung. Überschneidungen sind möglich.
Telnet
Teletype Network, ist ein weit verbreitetes Netzwerkprotokoll im Internet. Normalerweise wird es dazu verwendet, Benutzern den Zugang zu Internetrechnern über die Komman-dozeile anzubieten. Es ist für Netzwerkadministratoren ein nützliches Tool. Damit kann man feststellen, ob eine TCP/IP-Verbindung über ein bestimmtes Port zustande kommt oder ob ein Firewall diesen Port abblockt.
Template
Oft werden Vorlagen für eine Webseite als Template bezeichnet. Ein HTML-Template erhält die Grundstruktur einer Seite, es können die verschiedenen Inhalte später eingefügt werden.
Terrestrisch 
Alles, was an die Erde von der Quelle bis zur Senke gebunden ist wie Fernsehtürme, welche versorgen Estrichantennen, Dachantenne, Zimmerantennen, Autoantennen, Geräteantennen usw. Terrestrische Signale können analoge  oder digital z. B. DVB-T Informationen sein.
Tesla Nikolas
Nikolas Tesla geboren 10. Juli 1856 in Smiljan, heute Kroatien, gestorben am 07. Januar 1943 in New York, war ein Erfinder und Elektroingenieur. Die bedeutendste erfinderische Leistung war die Nutzbarmachung des Wechselstroms. Tesla entwickelte die Grundlagen der Energieübertragung mit Wechselstrom und entwickelte dazu geeignete Elektromotoren. Tesla erfand den elektrischen Zwei- und Dreiphasen-Generator und die Tesla-Turbine. In fünfzig Berufsjahren (USA) wurden etwa 120 Patente von ihm angemeldet.
Zu seinen Ehren entspricht heute die physikalische Einheit "Tesla" der magnetischen Flussdichte: 1 T = 1 N / (1 A * 1 m)


Testbilder

Diese dienen zur Beurteilung der Bildqualität. Beim Kabelfernsehen als Ersatzträger, wenn Störungen vorliegen.
U. a. auch als Ersatzträger beim Satellitenfernsehen oder terrestrische Sendegesellschaften.




                                                   FuBK-Testbild
Steht für Funkbetriebskommisson, ein Testbild für unzählige technische Kontrollen und 
Einstellungen.









Ein PTT-Testbild (Schweiz) 
aus der IFAC-Chronik von 1960



Farbbalkentestbild

Das Testbild mit seinen Primär- und Komlementärfarben in absteigender Helligkeit.

Primärfarbe und seine Komplementärfarbe
Rot                               Cyan
Grün                             Purpur (Mangenta)
Blau                             Gelb




Terz
Ein Frequenzverhältnis von 1:1,26 (temperierte Terz).
TFT
Thin Film Transistor, es ist ein Dünnschicht-Transistor. Dieser Transistor dient der Ansteuerung von LCD-Bildschirmen (Liquid Crystal Display).
THD
Eine Total Harmonic Distortion. Harmonische Gesamtverzerrung oder Gesamt-klirrfaktor.
Tiefpass "Filter"
Ein Tiefpass kann ein RC- oder LC- Filter sein. Hohe Frequenzanteile werden von einem Tiefpassfilter unteredrückt, tiefe Frequenzanteile können passieren.
TIFF
Tagged Image File Format, es ist die Abkürzung für ein Fotoformat.
TK
Telekommunikationsanlagen, TK-Anbieter, TK-Nutzer, TK-Provider, TK-IPTV-Provider, TK-Triple-Play = Anbieter von Television, Internet und Telefon über Telefonnetze.
Tonfrequenz
Ist der Bereich der hörbaren Schwingungen, auch als Niederfrequenz (NF) bezeichnet.
Bei jüngeren Menschen beträgt der Tonfrequenzbereich 20 Hz bis 20000 Hz und kann bei älteren Menschen auf 10000 Hz und weniger absinken.
Tonkanäle
Die für den Radio und Fernsehton genutzten Frequenzen. Stereoprogramme belegen zwei Tonkanäle. Welche Tonkanäle über einen Programmplatz aufgerufen werden, wird bei der Grundprogrammierung des Sat-Receivers festgelegt, verschiedene Sprachen können z. B. dann eingestellt werden
Tonunterträger
Der Audiobereich eines anaologen SAT-Fernsehkanals. Wird zusammen mit dem Bild übertragen und bietet Platz für analoge und sogar digitale Tonkanäle.
Topfkreis
Ist ein UHF-Hochfrequenzschwingkreis und ein kapazitiv belasteter Resonator, welcher nach aussen vollständig durch leitende Wände abgeschlossen ist. Die elektromag-netischen Wellen breiten sich im Kreis in axialer Richtung aus, die Verteilung der magnetischen Feldlinien ist rotationssymmetrisch, und bilden konzentrische Kreise um den Innenleiter. Die elektrischen Feldlinien hingegen stehen senkrecht auf dem Innen- und dem Aussenleiter. Der Topfkreis ist eine Schwingkreisvariante von hoher Güte und eignet sich sowohl als Eingangs- und Ausgangsschwingkreis für hohe Anforderungen..
TK
Telekommunikationsanlagen, TK-Anbieter, TK-Nutzer, TK-Provider, TK-IPTV-Provider.
Traffic
Als Datenverkehr bezeichnet man den Fluss von Digitaldaten innerhalb von Netzwerken für Computer. Dabei ist Traffic das gesamte, in einem bestimmten Zeitraum übertragene Datenvolumen, unabhängig von der Geschwindigkeit. Dieses Datenvolumen wird in den Masseinheiten Kilo-, Mega- oder Gigabytes angegeben, kB, MB oder GB. Oft wird der Begriff Traffic von Providern und Hostern zur Kostenberechnung genutzt.
Beachten Sie dazu "MRTG" - im Glossar L bis N.
Träger-Rausch-Verhältnis
Muss für eine rauscharme Übertragung so gross als möglich kein. Je kleiner die Rauschanteile sind, je besser kann die Information empfangen werden. Das Träger-Rausch-Verhältnis wird auch als C/N-Verhältnis (Carrier/Noise) bezeichnet.
Transferrate
Ist ein Mass der Übertragungsgeschwindigkeit, wie viele Bits pro Sekunde zwischen zwei Geräten übertragen werden könne. Die Masseinheit ist Bits per Second oder abgekürzt bps.
Transient
Eine Bezeichnung für den Ausschwingvorgang eines Signals "gedämpfte Schwingung". Die saubere Übertragung von Transienten stellt hohe Anforderungen an die betreffenden Systeme.
Transistor.
Ist ein Halbleiter Bauelement zum Verstärken oder Schalten von elektrischen Signalen. Transistoren können pnp oder npn Übergänge aufweisen. Heute werden Transistoren in hochintegrierte Schaltkreise (Ic) von z. B. 5000 oder mehr Transistoren pro Chip eingesetzt.
Transponder (allgemein)
Unter Transponder versteht man ein Funk-Kommunikationsgerät, dass eingehende Signale aufnimmt und automatisch beantwortet. Der Transponder ist zusammengesetzt aus den Begriffen Transmitter und Responder. Transponder können aktiv oder passiv sein.
Transponder (Satellit)
Beim Satelliten verstehen wir den Hin- und Rückweg ("Bodenstation-Satellit" sowie "Satellit-Empfangsantennen") als Transponder. Moderne Satelliten verfügen mehr als >50 Transponder und können damit >1000 digitale Fernsehprogromme und in Zukunft noch mehr Fernsehprogramme übertragen. Die zukünftige Anzahl von Fernsehprogrammen ist wesentlich von der Kompressionstechnologie abhängig.
Weitere Transponder:
Flugfunktransponder
Digitale Schliessysteme
Auto-Funkschlüssel
Bankomat, Kreditkarten, >Kartentransponder
Zeitmesser >Sportanlässe
Nah- und Fernverkehr
Tierchips
u.a.
Trennschärfe
Die Fähigkeit eines Empfängers, Umsetzers, LNC / LNB usw., zwei nebeneinander-liegende Sender sauber zu trennen.
TRI-Band
Es ist ein Mobilgerät, Handy oder Smartphone, das auf drei GSM-Frequenzbändern 900, 1800 und 1900 MHz arbeitet.
Triple-Play
Anbieter der drei Systeme Television, Internet und Telefon.
Es sind die Kabelfernsehanbieter, Telefongesellschaften der Festnetze, Gesellschaften der Funknetze und Provider für das Internetfernsehen.
Trojaner
Werden auch als "Trojanische Pferde" bezeichent. In PC sind in letzter Zeit sehr oft "Trojaner" in Form von Viren resp. Würmer anzutreffen. Oft sind es Programme, die vorgeben, eine bestimmte Funktion auszuüben. Erst nach einem Neustart wird das wahre Gesicht gezeigt, der Trojaner führt Funktionen aus, welche auch zerstörerisch sind.
Oft vermehren sich Trojaner selbstständig, dabei entsteht eine spezielle Art eines Dropper-Trojaners, welcher Viren droppt und das Computersystem infiziert. Oft sind Trojaner als verleitende Dateinamen zu erkennen, z.B. STARTME.EXE, SEX.EXE usw.
Tuner
Englische Bezeichnung für ein Hochfrequenz Empfangsteil im Radio- und Fernseh-bereich ohne NF- Verstärker und Lautsprecher.
TXT-Decoder
Eingebaut in Fernsehgeräten und in SAT- Empfängern für die Teletext-Dienste.
Twin-LNC
Zwei LNC's in einem Gehäuse mit zwei Ausgängen. Erlaubt den parallelen, unabhän-gigen Anschluss von zwei Receivern oder einem Twin-Receiver.
Twin-Receiver
Ist ein Satellitenreceiver mit zwei getrennten, unabhängigen Empfangsteilen in einem Gehäuse für den unabhängigen Anschluss eines TV-Empfängers mit einem Video-recorders oder mit einem DVB- Brenner.
Twisted-Pair-Kabel
Twisted steht für verdrillt und Pair für Paar. Diese bestehen aus je zwei miteinander verdrillten Paar Einzeladern. Twisted-Pair-Kabel werden in der Netzwerktechnik eingesetzt. Es bestehen zur Zeit 7 Kategorien von Twisted-Pair-Kabeltypen:
Kategorie 1 - Cat-1-Kabel werden zur Sprachübertragung (analog Telefon) verwendet.
Kategorie 2 - Cat-2-Kabel wird zum Beispiel für Hausverkabelung bei ISDN eingesetzt.
Kategorie 3 - Cat-3-Kabel ist ein nicht abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel, das für Übertragungskapazitäten von bis zu 10 Mbit/s verwendet wird. Cat-3-Kabel werden heute eher selten verwendet.
Kategorie 4 - Cat-4-Kabel  können 20 Mbit/s übertragen. Cat-4-Kabel werden heute wie Cat-3-Kabel eher selten eingesetzt.
Kategorie 5 - Cat-5-Kabel sind für Betriebsfrequenzen bis 100 MHz bestimmt. Kabel der Kategorie 5 werden häufig bei strukturierten Verkabelung von Computernetzen wie zum Beispiel: Fast- Ethernet verwendet.
Kategorie 6 - Cat-6-Kabel wird durch die EN50288 definiert. Es ist für Ethernet 1000 Base-T (Gigabit) bis zu 90 m verwendbar. Cat-6-Kabel sind für Betriebsfrequenzen bis 300 MHz bestimmt.
 Kategorie 7 - Cat-7-Kabel haben vier einzeln abgeschirmte Adernpaare (Bezeichnung: Screened/Shielded Twisted Pair S/STP) innerhalb eines gesamten Schirms. Das
Cat-7-Kabel sind für Betriebsfrequenzen bis 600 MHz ausgelegt. Damit könnte
10-Gigabit-Ethernet (10GBaseT) übertragen werden.
Twitter
Twitter werden als „Tweets“ engl. to tweet = zwitscher oder <Updates> bezeichnet. Das soziale Netzwerk, beruht darauf, dass man Nachrichten anderer Benutzer abonnieren kann. Die Leser eines Autors werden als „Follower“ engl. to follow = folgen bezeichnet. Die Beiträge der Personen, denen man folgt, werden als Log-Aufbau, einer abwärts chronologisch sortierten Liste von Einträgen dargestellt. Der Absender kann entscheiden, ob er seine Nachrichten allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken will.
> U
Überall fernsehen
Ein digitales terrestrisches Fernsehen, dass überall empfangen wird, Wohnungen, Garten, Fahrzeuge usw. Die Bezeichnung ist DVB-T = terrestrisch, Digital Video Broadcast, ein europäischer MPEG-Standard.
Übergabepunkt
Eine Schnittstelle z. B. eine Signalübergabestelle "SÜS" zwischen dem Kabelfernseh-netz des Anlagenbetreibers und der Hausinstallation.
Überreichweite
Ïn der hohen Troposphäre, vorzugsweise bei etwa 10 km Höhe, finden intensive Vertikalbewegungen der Luft, sogenannte Ausgleichsvorgänge ab. Diese Durchmisch-ung von Luftströmungen mit unterschiedlicher Temperaturen verursacht eine dauerhafte Turbulenz. Dabei entstehen parasitäre Inhomogenitäten, sogenannte Luftschlieren, welche sich von den umgebenden Luftteilchen hinsichtlich Temperatur, Druck und Feuchtigkeit unterscheiden. Dabei kommt es zu troposphärischen Schlauchübertragung der Hochfrequenzen. Diese Schlauchübertragung kann zwischen zwei Inversionsschich-ten oder als Schlauchübertragung zwischen der Inversionsschicht und der Erdoberfläche erfolgen. Solche Inversionsübertragung ist nur eine Möglichkeit der Übereichweiten von HF-Informationen. Eine weitere Möglichkeit ist der Meteorscatter hier werden die Über-reichweiten nach dem Janet-Verfahren genutz. Überreichweiten entstehen nicht nur im Nahbereich, sondern es können im Fernbereich bis mehr als 20'000km Überreichweiten auftreten, demnach können wir HF- Signale der Antipoden empfangen.
Übertragungsbereich. 
Als Grenze des Übertragungsbereich versteht man jenen Frequenzbereich, welche passive oder aktive Systeme eine lineare Übertragung ermöglichen. Dabei darf der Frequenzgang an keinem Punkt mehr als 3 dB abweichen. In natürlichen Zahlen entspricht diese Abweichung von 0.707 bis 1.414, wenn der lineare Bereich 1.0 beträgt. 
Übertragungsfaktor
Ist ein mathematisches Verhältnis der Ausgangsgrösse zur Eingangsgrösse bei einem Verstärker.
Übertragungsmass
Wird der Übertragungsfaktor logarithmiert x 20 multipliziert erhält man das Übertragungsmass in dB. Es entspricht die Verstärkung in dB.
Übertragungsrate
Ist jene Datenmenge pro Zeiteinheit, welche beim Durchlauf benötigt wird. Die Zeit-einheit ist festgelegt als Bit pro Sekunde "bps". Wird die Datenmenge als Byte pro Sekunde bezeichnet, so ist ein Byte acht mal grösser als ein Bit.
"10 MBps entspricht 80Mbs". Formelmässig wird der Buchstabe Byte (B) gross und
Bit (b) klein geschrieben. Achtung: Die Frequenzbandbreite (Hz) ist mit der Übertragungsrate nicht identisch.
UDP
Das User Datagram Protocol ist ein Protokoll, welches abhängig von der Anwendung des Nutzers übertragen wird, z. B. verlangt ein Nutzer eine schnelle Lieferung ohne verabredete Liefergarantie. Benutzt wie ICMP, TCP und UDP das Internet Protokoll IP. 
UER. Union der Europäischen Radiogesellschaft mit Sitz in Genf.
UHF
Ultra High Frequency. Ein Frequenzen zwischen 300 und 3000 MHz. Der terrestrische CCIR- UHF TV- Kanalbereich beginnt bei Kanal 21 und endet mit Kanal 69. Der Frequenzbereich beginnt bei 470 und endet mit 862 MHz.
UKW
Ist die Abkürzung für Ultrakurzwelle. UKW Hörfunksender arbeiten im VHF Bereich II von 87,5 bis 108 MHz.Sämtliche UKW- Radiosender sind Frequenzmoduliert (FM).
UMTS
Es steht für Universal Mobile Telecommunicattions System und ist ein Standard der 3. Mobilfunkgeneration. Es werden Multimediadienste angeboten wie Internet, Video-telefonie, Fernsehprogramme und Filme. UMTS arbeitet von 1900 bis 2200 MHz.
Unicable
Es ist eine Technik für den privaten Satellitenempfang. Es werden bis zu vier Fernseh-geräte von einer einzigen Parabolantenne nur mit einem Kabel betrieben, dennoch kann jedes Fernsehgerät unterschiedliche Programme empfangen.
Universal- LNC / LNB
Ein spezieller LNC / LNB, der das gesamte KU- Frequenzband "Unter und Oberband" empfangen kann. Die L.O.F. ist im Unterband 9.75 GHz. Für das Oberband wird eine L.O.F. von 10.6 GHz "aber nicht 10.7"  verwendet. Damit wird verhindert, dass bei
Dual-, Twin und Quadro- LNB / LNC keine Störungen der untersten Satellitenkanäle bei 10.700 GHz durch die L.O.F. enstehen können.
"L.O.F = LNC / LNB Oszillatorfrequenz"
Unterband
Ist ein Satelliten- Frequenzbereich für Fernsehsignale zwischen 10,7 und 11,7 GHz. Anlagen mit älteren LNC's können nicht den ganzen Sat- Bereich empfangen.
Unterbrechungsfreie Strom-Versorgung (USV).
Ist Stromversorgung über ein Notstromaggregat für den Fall eines Netzausfalls und wird als USV bezeichnet. Die Anlaufphase des Aggregats wird durch Akku's und Wechsel-richter überbrückt. Die USV gewährleistet einen durch Netzausfälle ungestörten Betrieb z. B. einer Kabelfernsehanlage. Kleine USV-Anlagen werden nur über Akku's versorgt.
Untertonträger:
Neben den analogen Sat- Fernsehprogramm können auf jedem analogen Transponder auf sogenannten Untertonträgern mehrere Ton-Signale und Radioprogramme übertragen werden. "wird angewendet bei analogen Fernsehprogrammen"
Upgrade
Ein englischer Ausdruck für die Aufrüstung eines Bedienungssystems, auch Software, oder einer elektronischen Apparatur, wie Computer, Sat-Receiver usw, so dass sie dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Upgrading bedeutet, dass bei einem schon funktionsfähigen Gerät wird ein Schaltkreis, eine Karte oder ein anderes Teil ausge-tauscht oder das Gerät wird um die genannten Dinge erweitert, so dass es leistungs-fähiger wird.
Upload
Bedeutet Hochladen, und ist eine Datenübertragung vom User ins Internet.
Uplink
Ein Uplink ist eine Verbindung zwischen dem Sendezentrum am Boden und dem Satellit.
Upstream
Bedeutet flussaufwärts, somit besagt >downstream=flussabwärts. Der Upstream
kommt von der Senke und fliesst zur Qelle. Hier produziert die Senke und die Quelle verbraucht. Beim Internetuser produziert das Modem / Router (Senke) den Upstream und fliesst aufwärts zu Quelle.
URL
Steht für "Uniform Resource Locator". Ist im Internet ein Adressierungsschema für Dokumente, das besonders im World Wide Web (WWW) zur Anwendung kommt. Eine typische URL kann wie folgt aussehen: http://www.ifac.ch. http gibt den Hinweis auf das Übertragungsprotokoll HTTP an, das besagt: Hypertext Transfer Protocol. Dies  impliziert, dass es sich um eine Übertragung hypertextformatierter Daten von HTML-Seiten "Hypertext Markup Language handelt. Die Abkürzung ifac spezifiert die betreffende Adresse, in diesem Fall nur den Domainnamen des angesprochenden Rechners und damit wird lediglich eine Standartdatei, die Homepage der ifac geladen.
Als Top Level Domain wird schlussendlich die Kennung ch bezeichnet.
USB "Port"
Ein USB-Port "Universal Serial Bus" können Systeme mit dem PC verbunden werden. Drucker, Digitalkameras, MP3-Sieler, Fernsehgeräte, Sat- Receiver u.v.a. besitzen einen USB-Port. Die max. Länge der USB-Kabel 1.1 und 2.0 beträgt 5 m. Längere Kabel benötigen einen Hub oder müssen aktive USB-Kabel sein.
Die Datenraten:
USB 1.1 Low Speed-Kanal bis 1.5Mbps
USB 1.1 Medium Speed-Kanal bis 12 Mbps
USB 2.0 High-Speed-Kanal bis 480 Mbps
USB "Seitenband"
Ist eine Abkürzung für Unteres Seiten Band bei Einseitenbandbetrieb eines Kurzwellen-
empfängers.
User
Alle, die das Internet benutzen.
USV
Steht für " Unterbrechungsfreie Strom Versorgung", im englischen steht die Bezeichnung UPS und besagt damit "uninterruptred power supply". Oft bestehen USV-Bausteine als fertige Systeme für den direkten 19"-Einbau.
UTC
Wird als koordinierte Weltzeit bezeichnet und ist kein Initialwort, es ist eine Namens-variante der Universalzeit UT mit dem C für coordinated. Die Bezeichnung Universal Time Code ist falsch, weil es kein Code ist.
> V
VAD
Vapor Axial Deposition, ein Verfahren zur Herstellung der Glasfaser. Es wird innerhalb der Gasphase die Stirnseite des Quarzglasstabes abgeschnitten.
Validation
Es sind Prüfkriterien zur Fehlerminimierung.
VBR
Entspricht Variable Bit Rate, je nach Informationsinhalt verändert sich die Bitrate. Somit wird im Gegensatz eine gleichbleibende Bildqualität erreicht.
VCO
Ist die Abkürzung für Voltage Controlled Oscillator, es bedeutet ein  “Spannungs-gesteuerter Oszillator”. Dieser Oszillator, dessen Frequenz über eine Steuerspannung verändert werden kann, wird als PLL Schaltungen "Phase-Locked-Loop" betrieben.
VDSL
Very high bitrate Digital Subscriber Line, ist eine DSL-Technologie und ermöglicht via Telefonleitung eine Datenübertragung bis zu 52 Mbit/s und somit das Internetfernsehen (IPTV). DMT oder QAM werden als Leitungscode verwendet. Je nach Standard benutzt VDSL bis zu vier Frequenzbänder.












ISDN
ADSL
ADSL2+
VDSL
VDSL2
VDSL2
Es ist eine Nachfolgenorm von VDSL. VDSL2 gemäss ITU-T G.993.2 hat als Leitungscode ausschliesslich DMT, die Datenrate liegt über 100 Mbit/s, die obere Grenzfrequenz beträgt 30MHz. VDSL und der Nachfolger VDSL2 ist das Basis-Netzwerk für die IPTV-Technologie. Als Kompressionstechnologie wird MPEG-4 AVC unterstellt. Es können mehrere Fernsehkanäle übertragen werden, gleichzeitig mit Surfen und IP-Telefonie.
Für jede SMC (Spektrum-Management-Klasse) wurden PSD (Power Spectrum Density) definiert, welche durch neue Systeme nicht überschritten werden dürfen.
HAM (human amateur radio) die Kurzwellenfrequenzen können ausgeblendet werden.
VDT
Ist die Abkürzung für Visual Display Terminal. Ist eine am Zentralrechner angeschlossene Arbeitsstation.
Verschlüsselungssymbol
Sender, die der DVB- Receiver beim Sendersuchlauf gefunden werden und nicht frei empfangbar sind, erscheinen in der Auswahlliste mit einem Verschlüsselungssymbol und benötigen ein CA- Modul und eine Ci-Karte.
Verstärker.
Ist ein elektronisches Gerät, das schwache elektrische Signale auf eine gewünschte Spannung oder Leistung verstärkt.
Verstärkerrauschen
Ist einmal ein thermisches Rauschen der Widerstände und ein Schrotrauschen der Halbleiter.
Verstärkungsfaktor
Ist das Verhältnis zwischen dem am Eingang und am Ausgang eines Verstärkers bestehende Spannungswerte. Ua / Ue log 20 (dB)
Verwürfelung
Die Verwürfelung bzw. Verschlüsselung eines Datenstroms erfolgt durch das Hinzu-fügen einer CA- Kennung eines Verschlüsselungssystems. Die Einzelheiten des jeweiligen Verfahrens sind nicht offen gelegt, um möglichen Angriffen auf das Verschlüs-selungssystem wenige Ansatzpunkte zu geben. Die allgemeinen Komponenten und Prozesse sind im DVB- Standard des Common-Scrambling-Systems vorgegeben.
Verzerrungen
Eine unerwünschte Veränderung eines zu übertragenden Signals durch lineare oder nichtlineare Verzerrungen.
VGA
Es ist die Bezeichnung für Video Graphics Array und ist ein analoger Videoanschluss am PC.
VHF
Ist die Bezeichnung Very High Frequency. Der Frequenzbereich liegt zwischen 30 und 300 MHz.
Video
Lateinisch von vedere "ich sehe". Ist im technischen Bereich eine Sammelbezeich-nung für das Niederfrequente Bildsignal mit eine je nach Anwendungszweck, festge-legten Bandbreite in MHz. 
Videokonferenz
Eine Konferenzform, bei der die Teilnehmer sich nicht an einem gemeinsamen Ort treffen, sondern die Konferenz in einzelnen eingerichteten Konferenzräumen befinden. Videokonferenzen sind andererseits via Internet von jedem Ort in erstaunlicher Qualität und Echtzeit ausführbar.
Video on Demand (VoD)
Im Gegensatz zum Pay-TV, wo ein komplettes Programm abonniert wird, werden beim Video on Demand Sendungen und Filme bestellt und bezahlt. Bei vielen Anbietern ist das VoD-Angebot auch gratis und z.T. mit Werbung hinterlegt. Das Internetfernsehen (IPTV) übernimmt immer mehr diese VoD Angebote. 
Viiv
Eine Spezifikation für Multimedia-Computer, welche von der Firma Intel erstellt wurden.
VLC
Video LAN Client, ist ein portabler, freier Mediaplayer sowohl für Audio-, Videocodees und Dateiformate als auch DVD's, Video-CD's und unterstützt verschiedene Streaming-Protokolle. Er wird auch als Server zum Streaming in Uni- oder Multicasting in IPv4 und IPv6 verwendet.
VoIP
VoIP gesprochen wie Weup", versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen: "Sprache und Steuerinformationen für den Verbindungsaufbau", über ein einheitliches, auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, für VoIP spezialisierte Telefonendgeräte als auch über spezielle Adapter angeschlossene Festnetztelefonie die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.
Vollduplex
Es ist ein Verfahren, dass gleichzeitig Senden und Empfangen kann.
Weitere Verfahren:
Duplexverfahren = in beiden Richtungen über zwei Leitungen oder Multiplexverfahren.
Halbduplex = abwechselnd senden und empfangen, auch als Ping-Pong-Verfahren  bezeichnet.
Simplexverfahren = einfache Übertragungsart nur in einer einzigen Senderichtung.
Volta
Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta, 1774 Physikdozent und 1779 Professor der Universität Pavia. Volta gilt als eigentliche Begründer des Zeitalters der Elektrizität.Volta war der Erfinder der Batterie "voltasche Säule", 1775 erfand er den Elektrophor, 1783 wurde von ihm der Plattenkondensator erfunden und eine weitere Erfindung war der Eudiometer. 1791 ernannte die Londoner Royal Society Volta zum Mitglied und verlieh ihm 1794 die Copley-Medaille. 70 Jahre nach seinem Tod also 1897 erhielt Volta die höchste Auszeichnung, welche ein Physiker je erhalten kann. Zu seinen Ehren wurde für die elektrische Spannung als Masseinheit Volt bestimmt.
VPN
Virtual Private Network, man bezeichnet damit die Bildung einer geschlossenen Anwen-dergruppe innerhalb eines benachbarten Netzes an das eigene Netz, ohne dass die Netzwerke zueinander kompatibel sein müssen.
VPN
Vorgangs-Pfeil-Netzplan, hier versteht man die Unterart eines Netzplans innerhalb der Netzplantechnik

Fortsetzung Glossar - > EUREKA von  W bis Z

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