Prinzipdarstellung und FTTC - Fiber-Node Übersicht, IFAC Projekt von 2001
Seit 2001 besteht auch im Unterengadin eine LWL - FTTC - Technologie
FTTC = "Fiber to the curb, Glasfaseranschluss befindet sich im Strassenbereich"
Beispiel Leitungskataster
Leitungskataster zeigen die örtliche Situation der Hüllrohre und welche Kabel-Systeme eingezogen wurden.
Korrekte Planunterlagen gehören zu jeder Kabelfernsehanlage!
Für Abnahme- und Qualitätsmessungen, sowie für den Unterhalt- und Servicearbeiten oder die rasche Störungsbehebung an Kabelfernsehanlagen sind ausführliche und vollständig nachgetragene Planunterlagen eine Voraussetzung. Dazu gehören auch eindeutige Spannungs- und Dämpfungswerte und Systemwerte.
Für jeden Fachmann sind ordentliche Planunterlagen unerlässlich!
Jeder Fachmann, der die Anlage selber nicht kennt, sollte mittels Planunterlagen rasch in der Lage sein, Fehler einzugrenzen und defekte Anlageteile auszuwechseln.
Mindestens sind folgende Planunterlagen zu erstellen und laufend nachzutragen, wobei der Umfang, die Ausführung und die eventuelle Zusammenfassung einzelner Pläne sich nach der Grösse der Kabelfernsehanlage richtet.
1 Topographische Pläne
1.1 Übersichtsplan Er gibt Auskunft über: - die Antennenstandorte der terrestrischen und Satellitenantennen, - die Standorte der Ausrüstungen für die Signalaufbereitung, - die Trassen der Strecken- und Linienkabel bis zu den Stammverstärkern, - die Trassen der Glasfaserkabel - die Trassen der optischen Wandler im HFC-Netz, - die Standorte der Verstärker, - der Standort oder die Standorte für die Interneteinspeisung, - die Grenzen des Bedienungsgebietes gemäss BAKOM-Betriebskonzession.
1.2 Detailplan"Geometerplan, Leitungskataster, Einmassplan" Er gibt Auskunft über: - die genaue Lage aller Kabel, Schächte und Verstärker, - die Art der Kabelkanäle oder der Kabelarmatur und die Art der Schächte, - die Kreuzungen und Parallelführungen mit Stark- und Schwachstromanlagen.
Der topographische Detailplan soll das Freilegen der Kabelanlage mit minimalem Aufwand an Grabarbeiten ermöglichen; er ist aber auch nötig um bei Bauarbeiten die Lage der Glasfaser- und Koaxialkabel zu markieren und damit die Gefahr dvon Beschädigungen der Rohranlage undKabel zu reduzieren.
2 Schematische Pläne
2.1 Frequenz-, Modulations, Codierung und Decodierungplan Er gibt Auskunft über: - terrestrische Empfangskanäle mit Programmbezeichnung, - Satelliten und Transponder, Empfangskanäle mit Programmbezeichnung, - analoge und digitale Signalaufbereitung, terrestrisch und ab Satellit, - analoge und digitale QPSK/QAM/PAL Frequenzumsetzungen in der Kopfstation, - codierte Fernsehprogramme, System und Art der Decodierung.
2.2 Funktionsschemata Er gibt Auskunft über: - der Kopfstation, Kopfstellen und Zentralen, Signalbeschaffung GAZ, IPTV usw, - des Verteilleitungsnetzes optisch und koaxial, HFC-Netze, - der optische Wandlung und Koaxialzuführung, inkl. Art und Verlauf der Speisung, - Signalübergabestellen, koaxial, optisch FTTC, FTTB oder FTTH.
2.3 Schematischer Plan der Kabelanlagen Er gibt Auskunft über : - die Kabeltypen, deren Armatur und genauen Längen, - die Spleissorte der Glasfaser und Art der Spleissboxen, - die Art der LWL-Verteiler und LWL-Koppler, die im LWL-Netz montiert sind, - die Spleissorte der Koaxialkabel und Art der Spleissung, - die Art der Koax-Verteiler und Koax-Abzweiger, die im Kabelzug montiert sind.
Sämtlich Planunterlagen müssen kontrolliert zugänglich sein.
Das regelmässige Nachführen und die Kontrollen der topografischen und schematischen Planunterlagen sind unerlässlich.
Das unabhängige Ingenieurbüro IFAC erstellt korrekte Planunterlagen von jeder Anlage und jedem System. Wir kennen jede mögliche Variante der örtlichen Systeme.