Viele kennen die Situation. Sie stellen fest, dass die Internetverbindung zu langsam ist und nicht der im Vertrag festgelegten Bandbreite entspricht. Doch wie soll man testen, wie schnell ist die Anbindung tatsächlich? Im Internet gibt es zum Thema zahlreiche Serviceseiten und Link, auf denen man die eigene Internetgeschwindigkeit "Speed" messen kann. Als Ergebnis bekommt man sowohl die Upload- als auch die Downloadgeschwindigkeit angezeigt. Der Upload sagt aus, welche Datenmenge "Speed" vom Nutzer pro Sekunde an diverse Server geschickt werden können. Der Download zeigt an, wie die Verbindung "Speed" vom Server zum PC ist.
Es bestehen viele interessante Seiten, mit denen die Internet-Geschwindigkeit gemessen wird. Unter dem IFAC - Link kann man mit wenigen Klicken den eigenen Internet-Speed ermitteln. Dazu wird eine bestimmte Grösse an Datenmengen automatisch gedownloadet und die Seite stoppt die dafür benötigte Zeit. Das gleiche Prinzip wird beim Test der Uploadgeschwindigkeit angewandt, nur wird die Verbindung in entgegengesetzter Richtung getestet.
Als Auswertung erhält man eine Übersicht über die festgestellten Daten. Oft sieht man in einer kleinen Grafik, welche Werte für den jeweiligen Anschluss optimal sind und welche man selbst erreicht hat. Somit kann man mit wenigen Klicks ermitteln, ob die vertragliche Internet- Geschwindigkeit auch erzielt wird.
Aber Vorsicht!
Egal auf welcher der zahlreichen Seiten man den Internet - Speed macht, man muss darauf achten, dass keine Programme oder Verbindungen (*) bestehen, welche die Internetressourcen verbrauchen. Denn dann wäre das Ergebnis nicht aussagekräftig und ist an sich wertlos. Deshalb müssen alle nicht benötigten Programme während der Testphase geschlossen sein. Ein Speedtest muss zu verschiedenen Zeiten unbedingt wiederholt werden.
(*) Vorsicht bei Powerline, Wireless, Multimedia, Hausinstallationen und anderen Netzstrukturen!
Gemessen wird direkt am Ausgang Modem oder direkt am Ausgang Router!
Messungen nach einer Powerline-, Wireless-, Multimedia- und LAN- Verbindungen haben zum Teil "erhebliche Verluste für den (Mbps) Down- und (Mbps) Upstream" und sind daher bedingt für die verursachten Verluste aussagefähig.
Der Ping-Test
Der Name "ping" stammt eigentlich aus der Militärtechnik, es wird als Sonar eingesetzt um U-Boote aufzuspüren. Das ausgstrahlte Schallsignal hört sich in einem U-Boot wie ein hohes Klopfgeräusch an und wird als Ping bezeichnet.
Die Laufzeit
Werden im Internet Laufzeitmessungen ausgeführt, dann sind nur Hosts mit bekanntem Antwortverhalten sinnvoll, zumal Netzwerksysteme oft nur langsam auf Ping-Requests reagieren. Meistens sind diese auch nicht optimiert und verzögern solche Ping Angriffsszenarien. Die Laufzeit eins Ping's besteht aus Hin- und Rückweg und wird in ms bei Lichtgeschwindigkeit (300'000 km/s) gemessen.
Ein Beispiel:
Eine Distanz zwischen zwei Punkten beträgt 9500 km, die Laufzeit für einen Ping beträgt demnach 9500 km x 2 = 19000 km. Die Verzögerung (Vk) im Material Kabel, Halbleiter und Systeme beträgt etwa 0.4 s.
1 s : 300000 km x 19000 km : Vk 0.4 = 0.158 s oder 158 ms.
Zu lange Pingzeiten können bei VoIP zu Aussetzern führen, welche oft durch höhere Kompression vermieden werden - mit den Folgen einer schlechteren Sprachqualität.
Eine Pingzeit von kleiner als 20 ms wird als sehr gut bezeichnet, mangelhaft ist dagegen eine Pingzeit von grösser als 250 ms.
Wird der Internetvertrag, trotz korrekten und wiederholten Messungen nicht erfüllt, dann sollte der Internetanschluss beanstandet werden:
Empfehlung:
Mindestens fünf Messungen zu verschiedenen Uhrzeiten ausführen!
Messung 1
Messung 2
Messung 3
Messung 4
Messung 5
Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit
Downstream
Mbps
Mbps
Mbps
Mbps
Mbps
Upstream
Mbps
Mbps
Mbps
Mbps
Mbps
Pingtest
ms
ms
ms
ms
ms
Beachten Sie dazu die folgenden Linkverbindungen mit Speed und Pingtest!
Bei Problemen:
Senden Sie per E-Mail die Messwerte Ihrem Internet-Vertragspartner zu und fordern Sie Nachbesserungen. Jeder User trägt damit erheblich zur Verbesserung der IP-Systeme bei.
Einige Linkverbindungen für Geschwindigkeitsmessungen "Speed" und "Pingtest"
VoIP, kostengünstig - aber nicht immer zuverlässig! Nicht alle Systemwerte der VoIP Anbieter vertrauen - VoIP wird aber fast täglich besser!
VoIP-Telefonie - systembedingte Qualitätsverluste gegenüber der Festnetztelefonie!
Unter "IP-Telefonie" (Internet Protocol-Telefonie; auch Voice over IP, kurz: VoIP gesprochen auch "Weup") versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach dem Internet-Standard "TCP/IP" aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen für z. B. den Verbindungsaufbau, über ein einheitliches, auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, für VoIP spezialisierte Telefonendgeräte als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Telefone die Verbindung ins herkömmliche Telefonnetz wie Natel aber auch via Wireless herstellen. Auch, wenn die Qualität nicht immer optimal ist, so hat doch VoIP eine glänzende Zukunft vor sich.
Das IP-Angebot (Pos. 2) einen Download von 20'000 kbps ist geschummelt. Ein Download von max. (Pos. 6) 8'000 kpps wäre annehmbar.
Der folgende Speedtest zeigt, wie Datenraten und Anstiegszeiten ausssehen müssen!
Beurteilen Sie einmal selber den Speedtest, welcher am 23. Februar 2009 ausgeführt wurde!
Bitte teilen Sie uns Ihre Bewertung mit: >> info@ifac.ch
Im Moment bereiten wir die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werden wir noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!