Expertisen und Gutachten eine weitere Disziplin belegen unserer Kompetenz
Die Expertise ist eine Untersuchung durch einen Sachverständigen, der über seine Feststellungen ein Gutachten erstellt.
Friedrich Dürrenmatt hat einmal gesagt: "Der schnellste Weg, über eine Sache klar zu werden, ist das Gespräch". In diesem Sinn führen wir mit allen Beteiligten, so auch mit dem "Beschuldigten", Gespräche. Wir wollen die Situation von allen Seiten kennen und bereits im Anfangsstadium nach Möglichkeiten zur Behebung suchen. Nach solchen Gesprächen kommt es sehr oft zur Kooperation mit dem Willen, das Werk instand zu stellen. Damit ersparen wir allen Beteiligten weitere Umtriebe, und das Ziel ist erreicht.
Hausinstallationen
Lüsterklemme(*) als 2-fach Verteiler
Solche Problemfälle sind einfach in einem Gespräch zu lösen.
Oft liegen die technischen Probleme im komplexen Kern der Systeme.
(*) Deutschland = Lüsterklemme Schweiz = Leuchterklemme Österreich = Lusterklemme / Blockklemme
Hausinstallationen
Fehlende Passgenauigkeit
Falsche Crimpzange verhindern das Pressen der Abschirmung. Koaxialkabel trotz Crimparbeiten im Stecker lose.
Entweder waren die Stecker zu gross oder die Kabel zu klein.
Die fehlende Passgenauigkeit bewirkte eine höhere Geräuschspannung und verhinderte den korrekten Internetbetrieb. (leider kein Einzelfall !!)
Die vorzeitige Einigung ist nicht immer möglich
Ist eine Einigung nicht möglich, erfolgt der Ablauf einer Expertise. Auch hier versuchen wir, dass der "Beschuldigte" in Teilen der Expertise mitwirkt. Erkennt der "Beschuldigte" die Probleme in der Anlage, dann steigt oft die Einsicht der Instandstellung.
Nicht immer finden wir einsichtige oder Fachpersonen vor, dann ist der Weg zum Gericht vorgezeichnet. Auch hier haben wir unsere Erfahrungen und erstklassige Referenzen.
Gleiche Bedingungen - eine Voraussetzung
Vor einer Expertise wird der Ablauf besprochen, und es werden die Messgeräte kalibriert. Das beschuldigte Unternehmen hat die Möglichkeit, unsere Feststellungen zu erkennen und sofort nachzuprüfen. Bereits in diesem Anfangsstadium steigt die Erkenntnis der vorschrifts-mässigen Wiederherstellung der Anlage. Die weiteren Messungen bestätigen die Beanstandungen oder können diese auch widerlegen.
Unsere Ethik als eingetragenes Ingenenieurbüro verpflichtet uns immer zu korrekten Aussagen. Auch dann, wenn unsere Gutachten nicht den Vorstellungen unsere Auftraggeber entsprechen. Wir bleiben aufrecht und ehrlich und erstellen keine Gefälligkeitsgutachten!
Bild linke Seite Die Messgeräte werden kalibriert und der Ablauf der Expertise be- sprochen. Bild rechte Seite Wenn Kabel oder sogar Verstärker unter der Brücke montiert wurden, muss der Experte auch hier kontrollieren.
Ein Problem - Internetstörungen in HFC-Netzen
Mögliche Störquellen: - durch Ingression - durch Geräusche - Restgeräusche FP-Laser
Reste von Störquellen: - keine Ingression-beseitigt! - noch starke Geräusche - FP-Laser +10dB höher da Ingression fehlt !
2. Vorgehen: - Steckverbindungen prüfen - FP-Oszillatoren prüfen - Aufteilung Upstreamkreis vorsehen - aber noch nicht realisieren, Ursache weiter suchen!
Keine Internetstörungen mehr vorhanden: - die Aufteilung der Upstreamkreise waren nicht mehr erforderlich.
3. Eigentliche Ursache: - unzählige Stecker und Verbinder waren nicht korrekt angezogen - die 1310 nm FP-Retour- sender arbeiteten z.T. ohne HF-Oszillator.
4. Störungen behoben Das Ingenieurbüro IFAC wurde wieder einmal erfolgreich eingesetzt. Der Systemlieferant wollte 63 x 1310 nm neue DFB- Laser für den Upstream einsetzen. Einsparungen für den Kabelnetzbetreiber CHF 43'560.00, weil die "Rauschsumme" der FP-Laser, nach den Fehlerbehebungen, einen gemessenen Rauschabstand von >34 dB hatten. Für das "EURO-DOCSIS-SYSTEM" ein sehr guter Wert.
Eine Schachtmontage im Wiesland, die besondere Qelle von Internetstörungen!
Kaum zu glauben, aber das rechte Bild war Realität!
1. Verbinder mit F-Stecker und Kontaktprobleme. 2. Koaxialkabel, kleine Bögen und Impedanzfehler. 3. Kabelverbinder z.T. ohne Feuchtigkeitsschutz. 4. Verstärker und Verteiler im Schacht. 5. Koaxialkabel um Verstärker und Verteiler gewickelt. Der Feuchtigkeitsschutz waren Plastiktüten.
Das Verhalten der Kabelverbinder und Kabelstecker bei hohen Frequenzen
Hochfrequenzströme fliessen im Gegensatz zum Gleichstrom, der den gesamten Leiterquerschnitt durchdringt, nur in einer äusserst dünnen Schicht entlang der Leiteroberfläche. Durch ihre eigenen elektromagnetischen Felder werden diese Ströme aus dem Inneren des Leiters nach aussen hin verdrängt (Skineffekt). Die Stromdichte sinkt in Richtung zur Leitermitte mit wachsendem Abstand von der Oberfläche nach einer Exponentialfunktion ab. Die Stromverdrängung verschlechtert daher die Ausnutzung des Leiterquerschnitts, andererseits erlaubt sie z.B. die Verbesserung der Leitfähigkeit eines Kabelverbinders, wenn die gesamte Oberfläche vollständig genutzt wird. Das Problem sind Oxydationen an der Verbinderoberfläche, welche bei der Montage nicht entfernt wurden oder später durch äussere Einwirkungen entstehen. Damit wird der Widerstandwert grösser, es entstehen Impedanzfehler Stossstellen (Störorte), und das Übertragungssignal wird kleiner.
Die Folge:
Kabelverbinder bestehen aus Aluminium und haben eine Hochfrequenz-Eindringtiefe bei einer Frequenz f = 50MHz von nur 0.01mm = 10µm
Daher ist es unerlässlich, dass Kabelverbinder nicht nur extrem sauber installiert werden, diese müssen auch längs- und querwasserdicht sein. Zwar haben Kabelverbinder im Inneren Gummiabdichtungen, welche aber selten ihren Zweck einer dauerhaften Abdichtung erfüllen - wenn diese falsch montiert sind.
Feststellungen:
Bei weiteren Kabelfehlern, aber auch dann, wenn Kabelverbinder bereits kaskadiert sind, sollte das geschädigte Koaxialkabel von einem durchgehenden Kabel ersetzt werden. Kabelverbindungen müssen dauerhaft gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden. Zu diesem Zweck hat der Fachinstallateur spezielle Schrumpfschläuche mit innerer Klebmasse, welche schlussendlich über den Kabelverbinder geschrumpft werden. Nur so ist sichergestellt, dass der Kabelverbinder langfristig gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist. Das bedeutet nichts anderes, dass Kabelverbinder an der Oberfläche extrem sauber zu halten sind. Die kleinste Oxydschicht an den Kontaktflächen im Inneren des Verbinders verschlechtert daher die Hochfrequenz-leitfähigkeit erheblich. Bereits leicht oxydierte Kontaktflächen eines Kabelverbinders verursachen Geräusche, welche den Internetbetrieb stören oder sogar verhindern können. Denn wie gesagt, bei Hochfrequenz fliesst der gesamte Strom nur auf der Oberfläche – so auch beim Kabelverbinder.
Unglaubliche Installationsarbeiten zeigen die folgenden Bilder
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 1 Ungeschützte Glasfaserverlegung ist nicht nur für den Internet-Upstream grob fahrlässig. Viele Installateure leisten bessere Arbeiten
Bild 2 Diese Koaxialkabel kommen vom Sat-Verteiler und liegen direkt bei der Eingangstür der Kopfstation. Eine unbedachte Handbewegung trennen die Kabel problemlos. Sehr selten kommen solche unqualifizierte Arbeiten heute noch vor.
Bild 3 In den meisten Fällen findet man in den Schächten sorgfältig verlegte Kabel vor. Doch hier verursachte der Kabelknick Reflexionen im Bild.
Bild 4 Der Kabelverbinder Marke Eigenbau, verursachte nicht nur Reflexionen sondern erhebliche Welligkeiten.
Bild 5 Die Konsole beinhaltet oben links den Fiber-Node und rechts den Nachverstärker. Die beiden Deckel fehlten und die Spleissbox lag unbefestigt im Keller der Konsole. Die Stecker waren für das Koaxialkabel nicht geeignet und verursachten im Internet erhebliche Geräusche. Die gesamte Anlage war im ähnlichen Zustand aufgebaut.
Bild 6 Der Verteiler wurde ohne Schutz montiert und lief voll Wasser. Die Kunststoffrohre haben keine Abdichtung und verursachten in einem Keller erhebliche Wasserschäden.
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Bild 7 Verstärkerkabine, Verteiler und Abzweiger nicht befestigt, F-Stecker mangelhafte Montagen, fehlende Abschlusswiderstände und Reflexionen, 230 Volt Netz-Verlängerungskabel mit Steckdosen innerhalb vom Gefahrenbereich. Grob fahrlässige und gefährliche Installationsarbeiten.
Bild 8 Anschlüsse zum Verstärker ohne korrrekte Stecker ausgeführt. Rohrabdichten nicht vorhanden. Kopexrohre eignen sich nicht für Gräben im Tiefbaubereich und sind unterirdisch stark beschädigt und unbrauchbar. Sehr hohe Folgekosten für den Unternehmer.
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Bild 9 Fundament der Kabine ohne Abstützung ins Erdreich. Bricht der Rest vom Fundament sind Rohr- oder Kabelbeschädigungen die Folge. Rohranlage ohne Konzept verlegt, Werkleitungen werden gekreuzt. Vorschacht für ein Rohrmanagement fehlt.
Bild10 F-Stecker haben Kontaktprobleme und verursachen Geräusche im tiefen Frequenzbereich. Kabelverbinder nicht geeignet für das Koaxialkabel. Bauteile nicht befestigt. 230 Volt Netzzuführung - Installation fahrlässig und gefährlich.
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Bild 11 Das PE- Rohr wurde nicht in einem Graben verlegt. Auf der Rechnung der Firma stand jedoch: 25 m Graben in Handaushub, Tiefe 50 cm im Garten erstellt und PE-Rohr eingelegt und eingesandet.
Bild 12 Die Weiterführung erfolgte ohne Grabarbeiten, dafür wurde eine Begrenzungsplatte beschädigt.
Bild 13 Das Rohr endete in einem Hausanschluskasten (HAK). Zu diesem Zweck wurde der HAK-Deckel ausgeschnitten.
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Bild 14 So nützt eine Hüllrohranlage nicht, wenn diese ein Stückwerk ist und Kabelverteiler sowie Abzweiger im Erdreich eingegraben sind. Solche überdeckten und grob fahrlässigen Installationsarbeiten sind sehr selten.
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Auch solche Aussagen sind möglich
Die Installationsfirma war erstaunt, dass diese Arbeit als nicht fachmännisch bezeichnet wurde, denn schliesslich baut man seit Jahren Antennenanlagen von hoher Qualität und Zuverlässigkeit.
Bild 15 Antennenmast
Grösserer Abstand ergab bessere Bildqualität
Mechanisch wurde dieser Antennenmast einwandfrei installiert, doch elektrischt beeinflussten sich die einzelnen Antennen erheblich.
Erst wie der optimale Abstand der Antennen durch Testarbeiten, unter Einhaltung der Höhenfunktion, vergrössert wurden, verbesserten sich die Antennen- fusspunktspannungen auf korrekte Werte.
Bild 16 Verstärkerkabine
Verstärkerkabine war nicht zugänglich
Die Kabinentür war zugewachsen.
Service- und Unterhaltsarbeiten sind hier kaum möglich, wurden aber regelmässig als besondere Leistung bestätigt.
Wie sagte ein Kabelnetzbetreiber nach einem Vergleich:
"vor Gericht, auf hoher See und bei Installationsarbeiten von Kabelfernsehanlagen ist man in Gottes Hand. Aber das Ingenieurbüro IFAC hilft uns zum Recht und schützt uns auch nachträglich vor mangelhafte Arbeiten."
Der Systemlieferant war gleichzeitig Projektverfasser, übernahm die Bauleitung für Technik und Tiefbau, lieferte und installierte sein Systemmaterial. Mangelhafte Bauleitung - durch fehlendes Fachwissen - führten zum Vergleich Der Vergleich zu Gunsten des Betreibers war CHF 340'000.00.
Diese Seite von Arbeiten aus unseren Expertisen und Gutachten wird fortgesetzt........